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Berlin/ Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) kommt am Mittwoch (30.05.12) im Bundeskanzleramt in Berlin zur Kabinettssitzung. Das Kabinett hat den Plan von Bundesfamilienministerin Schroeder zum schnelleren Kita-Ausbau abgenickt. Das erfuhr die Nachrichtenagentur dapd am Mittwoch aus Regierungskreisen. Schroeder will mit zinsguenstigen Krediten fuer Kommunen und Personalkostenzuschuessen fuer Tagesmuetter den Ausbau des Betreuungsangebots fuer Kleinkinder beschleunigen. (zu dapd-Text)
Foto: Axel Schmidt/dapd

Innenminister beraten über Salafisten, Fußball-Rowdys und Rocker-Banden

Bundespräsident Joachim Gauck und seine Lebensgefährtin Daniela Schadt unterhalten sich in der Mädchenschule in Burin mit Schülerinnen (Foto: dpa)

Gauck: "Fortschritt in Nahost ist möglich"

An einen Server angeschlossene Datenkabel 
Foto: (ddp images/AP Photo/Thomas Kienzle).

EU-Kommission verklagt Deutschland wegen Vorratsdatenspeicherung

Mit grossen Buchstaben wirbt ein Arbeitsvermittler an einem Schaufenster in Frankfurt am Main fuer angebotene Jobs (Foto: dapd)

Zahl der Arbeitslosen weiter gesunken

ARCHIV - Josef Ackermann, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank, lächelt in Frankfurt am Main am 02.02.2012. Versöhnlicher Abschied für Deutsche Bank-Chef Josef Ackermann: Der deutsche Branchenprimus legt an diesem Donnerstag seine letzte Quartalsbilanz (26.4.) unter der Führung des Schweizers vor und wird voraussichtlich einen Milliardengewinn präsentieren. Beobachter rechnen damit, dass der Konzern sich im ersten Quartal von den heftigen Rückschlägen Ende 2011 erholt hat. Foto: Boris Roessler dpa/lhe (zu dpa «Ackermann legt zum letzten Mal Quartalsbilanz vor" vom 24.04.2012)  +++(c) dpa - Bildfunk+++

Führungswechsel bei der Deutschen Bank

Ein Plakat der irischen Fiskalpaktgegner in einer Straße in der Hauptstadt Dublin (Foto: picture-alliance/dpa)

Iren-Votum über Fiskalpakt

Kanzerlin Angela Merkel  und andere Regierungschef in Runde beim Gipfel des Ostseerates

Frischer Wind an der Ostsee?

Aung San Suu Kyi zu Besuch in  Bangkok Mai 2012 (Foto: dapd)

WTO warnt vor Protektionismus in Ostasien

Ein Mitarbeiter von Gildemeister montiert das Werkzeugmagazin eines Vertikal-Bearbeitungszentrums (Foto: dpa)

Deutsche Maschinenbauer hoffen auf Nicht-Euro-Länder

Staatsbesuch

Gauck wirbt bei Netanjahu für Friedensprozess

  • Kampf den Favelas

    "Danke, FIFA"

    Von Vorfreude keine Spur: Diese Wandmalerei ist vor den Toren der Favela Do Metro zu sehen, 500 Meter vom Maracanã-Stadion entfernt, wo das Endspiel der Fußball-WM stattfinden wird. Für die sportlichen Großereignisse - die WM 2014 und die Olympischen Spiele 2016 - plant Rio de Janeiro Tausende Menschen umzusiedeln. Nach Angaben von Menschenrechtlern sind 7200 Familien betroffen.

  • Warten auf die Abrissbirne

    Kampf den Favelas

    Warten auf die Abrissbirne

    Ruinen in der Favela Do Metro: Von den einst 700 Arbeiterfamilien, die hier drei Jahrzehnte lang eine bunte, lebhafte Gemeinschaft bildeten, sind nur noch 300 übrig geblieben. Viele Familien wurden in die 70 Kilometer entfernte Vorstadt Cosmos umgesiedelt. Unbestätigten Gerüchten zufolge soll auf dem Gebiet der Favela Do Metro ein Parkplatz für die Besucher des Maracanã-Stadions entstehen.

  • Leben in Ruinen

    Kampf den Favelas

    Leben in Ruinen

    Eomar Freitas bewohnt eines von drei Häusern, die auf seiner Straße stehen geblieben sind. Er hat es vor 18 Jahren selbst hochgezogen. "Dann kamen plötzlich Bulldozer, rissen die Nachbarhäuser ein und luden den ganzen Schutt vor meinem Haus ab", sagt er. "Jetzt traue ich mich nicht, das Haus zu verlassen, aus Angst, dass sie es abreißen könnten, während ich unterwegs bin."

  • Mutwillige Zerstörungen

    Kampf den Favelas

    Mutwillige Zerstörungen

    Zwischen halb eingerissenen Häuserwänden lernt eine junge Frau für ihr Studium. In verlassenen Wohnungen finden nachts oft Drogenabhängige Unterschlupf. Die katastrophalen hygienischen Bedingungen ziehen auch Ratten und Moskitoschwärme an. Für die verbliebenen Bewohner werden die Lebensumstände Monat für Monat schlechter.

  • Unerhörter Protest

    Kampf den Favelas

    Unerhörter Protest

    Francecleide da Costa ist Vorsitzende der Bürgerbewegung in der Favela. In einem Hinterhof zeigt sie eine Parole, die Rios Bürgermeister Eduardo Paes und Stadtplaner Jorge Bittar als "Feinde des Volkes" schelten. "Sie verhandeln nicht", sagt Frances, "sie setzen ihren Willen durch, und die Menschen haben das zu akzeptieren." Auch Menschenrechtler kritisieren, dass die Stadt nicht den Dialog sucht.

  • Zweifelhafte Begründung

    Kampf den Favelas

    Zweifelhafte Begründung

    Im Stadtteil Barra da Tijuca, rund 25 Kilometer von Do Metro entfernt, befindet sich die Favela Vila Autódromo. Sie wurde vor 40 Jahren als Fischerdorf gegründet. Inalva Mendes und ihr Ehemann Elias leben hier seit 35 Jahren. Die Stadtverwaltung hat immer wieder fadenscheinige Gründe vorgebracht, warum diese Favela aufgelöst werden soll.

  • Rios neues Gesicht

    Kampf den Favelas

    Rios neues Gesicht

    Die Einwohner sind überzeugt, dass die Favela Vila Autódromo ins Visier der Stadtplaner geraten ist, weil die landschaftlich reizvolle Jacarepaguá-Lagune (Bild) angrenzt und hier der künftige Olympia-Park gebaut wird. Schätzungen zufolge sollen allein in Rio de Janeiro 26 Favelas von den Neubauplänen betroffen sein, viele davon in unmittelbarer Nähe der Veranstaltungsorte.

  • Widerstand bis zuletzt

    Kampf den Favelas

    Widerstand bis zuletzt

    Viele Einwohner von Vila Autódromo sind im Grundbuchamt als legale Besitzer eingetragen. Die rechtliche Bestätigung des Eigentums erstritten sie vor mehr als 20 Jahren. Das Angebot, ihre Häuser gegen eine neue Wohnung rund einen Kilometer entfernt zu tauschen, lehnen sie ab. "Ich möchte doch jetzt nicht in ein kleines Appartement ziehen", sagt der Fischer Paulo Ferrera.


    Autorin/Autor: Sam Cowie | Redaktion: Klaus Dahmann / Andreas Noll