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Schiedsrichter Wolfgang Stark, der vierte Offizielle Markus Wingenbach und der Vorsitzende Richter Hans E. Lorenz (l.-r.) unterhalten sich auf dem Weg in die Verhandlung (Foto: dpa)

DFB vertagt Urteilsverkündung

Eingangstor zum Landsitz des US-Präsidenten in Camp David
(Foto: dapd)

Camp David im Schatten der Schuldenkrise

Barack Obama und Francois Hollande Treffen im Weißen Haus (Foto: dapd)

Präsident Hollande zu Antrittsbesuch im Weißen Haus

Angela Merkel im Kanzleramt (Foto: dapd)

Athen empört sich über Merkel

Facebook-Mitarbeiter feiern mit Unternehmensgründer Zuckerberg den Börsenstart (Foto: dapd)

Facebook: glanzloser Start an der Börse

'Blockupy'-Demonstranten im Frankfurter Bankenviertel (Foto: dapd)

Blockupy-Proteste erreichen Höhepunkt

Entwicklungsminister Niebel 2010 während eines Besuchs in Afghanistan (Foto: dpa)

Jährlich 600 Millionen Euro für Afghanistan

Solarpanele auf dem Dach der Conergy SolarModule GmbH & Co. KG in Frankfurt 
(Foto: Patrick Pleul dpa/lno/lbn)

Strafzölle auf Solar-Importe aus China

Angela Merkel auf Katholikentag in Mannheim im Gespräch mit Erzbischof Robert Zollitsch und dem Vorsitzenden des ZdK, Alois Glück (Foto: Reuters)

Visionen für eine andere Kirche

Der Bariton Dietrich Fischer-Dieskauin seinem Haus in Berlin
(Foto: Britta Pedersen)

Dietrich Fischer-Dieskau gestorben

Merkel unter Druck

Die verlorene NRW-Wahl bleibt nicht ohne Auswirkungen auf die Bundespolitik.

  • Symbol des Aufbruchs

    Baumeister der Revolution

    Symbol des Aufbruchs

    Modern und leicht statt alt und schwer. Die Oktoberrevolution 1917 brachte auch einen neuen Architekturstil hervor - wie beim Schuchow-Radioturm in Moskau. Dieses Bild von Richard Pare ist in der Ausstellung "Baumeister der Revolution“ im Berliner Martin-Gropius-Bau zu sehen. Der britische Fotograf Pare reiste in die Ex-Sowjetstaaten und fotografierte, was von den Gebäuden heute noch erhalten ist.

  • Neue Architektursprache

    Baumeister der Revolution

    Neue Architektursprache

    Moskau im Jahr 1929. Im Vordergrund niedrige Wohnhäuser. Dahinter hebt sich das 160 Meter hohe kegelförmige Stahlgerüst des Schuchow-Radioturms ab. Dieses Bild eines unbekannten Fotografen ist auch in der Austellung im Berliner Gropius-Bau zu sehen, die alte und neue Fotos einer fast vergessenen Architektur-Avantgarde der frühen Sowjetunion zwischen 1915 und 1935 zeigt.

  • Bauten des Fortschritts

    Baumeister der Revolution

    Bauten des Fortschritts

    Die fortschreitende Industrialisierung des jungen sowjetischen Staats verlangte nach neuen Gebäudetypen wie dieser avantgardistischen Parkgarage vom Architekten Konstantin Melnikow auf einer anonymen Aufnahme von 1936. Der moderne Gebäudeblock scheint mit dem großen runden Fenster unter dem Schornstein fast selbst Räder und einen Antrieb zu haben.

  • Kein Zuckerbäckerstil

    Baumeister der Revolution

    Kein Zuckerbäckerstil

    Richard Pare legt in seinen Fotos besonderes Augenmerk auf Details der Architektur, hier ein Fensterbogen des Parkhauses. Im Gegensatz zum späteren Zuckerbäckerstil hatten viele Gebäude der Revolutionsarchitekten nur wenig Schmuck - nicht nur aus ästhetischen Gründen: "Die Ausrichtung auf Effizienz, Klarheit, Transparenz war mindestens teilweise auf den Materialmangel zurückzuführen", so Pare.

  • Ehrgeizige Pläne

    Baumeister der Revolution

    Ehrgeizige Pläne

    Auch in dieser Großbäckerei spiegeln sich die Visionen einer neuen sozialistischen Gesellschaft. Die Landwirtschaft wurde kollektiviert, Lebensmittel in Massenproduktion hergestellt. Auf vier Etagen arbeiteten Menschen in der zylinderförmigen Bäckerei von Georgi Marsakow.

  • Visionen für ein neues Zeitalter

    Baumeister der Revolution

    Visionen für ein neues Zeitalter

    Im Inneren der Bäckerei ist noch heute die Raum füllende Backmaschine zu sehen, die der Architekt Marsakow selbst konstruierte. Die Baumeister der Postrevolution wollten eine neue Architektur für ein neues Zeitalter erfinden. "Das Gemeinschaftshaus und die Fabrik sollten an die Stelle des Herrenhauses und der Kathedrale treten", sagt Richard Pare.

  • Sowjetische Ingenieurleistung

    Baumeister der Revolution

    Sowjetische Ingenieurleistung

    Die Dnepr-Talsperre in der Ukraine war Teil von Staatschef Josef Stalins erstem Fünfjahresplan. Das Wasserwerk des Staudamms sollte die Gesellschaft mit Strom versorgen. Das Bauwerk, auf dem Bild von 1932 noch im Bau befindlich, gilt als einer der größten Erfolge der sowjetischen Industrialisierung.

  • Vergessenes Meisterwerk

    Baumeister der Revolution

    Vergessenes Meisterwerk

    Kaum beachtet: Auch beim Bau der 800 Meter langen Talsperre waren renommierte Architekten beteiligt. Federführend: die konstruktivistischen Architekten Alexander Wesnin und Nikolai Kolli, der später mit Le Corbusier zusammenarbeitete. Fotograf Pare will das breite Spektrum der modernistischen Architektur dokumentieren, die nach 1930 unter Stalin durch monumentale Architektur verdrängt wurde.

  • Neues Wohnen für den neuen Menschen

    Baumeister der Revolution

    Neues Wohnen für den neuen Menschen

    Der Narkomfin-Wohnblock in Moskau war eines der experimentellsten Bauten der frühen Sowjetunion. Das auf Pfeilern stehende Gebäude erinnert nicht zufällig an Le Corbusier. Pare: "Die europäischen Vertreter der Moderne kennt man seit Jahrzehnten bis ins Kleinste; aber über den Austausch zwischen der europäischen Moderne und dem sowjetischen Experiment wusste man praktisch nichts."

  • Gebäude ohne Lobby

    Baumeister der Revolution

    Gebäude ohne Lobby

    Narkomfin wurde für kollektives Wohnen geplant. Heute bröckelt die Fassade und Innen scheint die Zeit still zu stehen. Viele der avantgardistischen Gebäude von damals sind kaputt oder wurden bereits abgerissen. Richard Pare möchte auf den desolaten Zustand der Gebäude aufmerksam machen: "Das Stadtbild wird zerstört. Diese blindwütige Zerstörung und hemmungslose Spekulation sind untragbar."

  • Avantgardistisches Grabmal

    Baumeister der Revolution

    Avantgardistisches Grabmal

    Kaum wahrgenommen wird auch die herausragende Architektur des modernistischen Lenin-Mausoleums von Alexej Schtschusews. Pare: "Als Besucher wird man durch die Grabkammer gejagt und ist so in Anspruch genommen von dem ausgestellten Leichnam, dass man sich kaum umschaut in dem Bau." 78 alte und neue Fotografien sind neben modernistischen Kunstwerken bis zum 9.7.12 im Martin-Gropius-Bau zu sehen.


    Autorin/Autor: Antje Binder | Redaktion: Klaudia Prevezanos