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ARCHIV - Arbeiter montieren am 22.05.2005 die Glasfassade des Bahnhofs von Frankfurt am Main. Die Aussichten auf Hessens Arbeitsmarkt sind auch für 2012 positiv. Sorgen machen sich Verbände, Politik und Arbeitsverwaltung aber um fehlende Fachkräfte und die schlechten Aussichten für Ältere. Foto: Boris Roessler dpa/lhe (zu lhe-Korr 0044 vom 27.12.2011) +++(c) dpa - Bildfunk+++

EU-Kommission: Rezession in Euro-Zone

Bundeskanzlerin Merkel (Mi) mit zwei Angehörigen von Terroropfern.li:Bundestagspräsident Lammert. re: Der Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Vosskuhle (Foto: dapd)

Deutschland gedenkt der Opfer des Neonazi-Terrors

Beate Klarsfeld (Foto: dpa)

Gauck gegen "Nazi-Jägerin" Klarsfeld?

Internationale Konferenz berät in London über die Zukunft Somalias (Foto: dapd)

Weltgemeinschaft will Somalia aus dem Chaos holen

Bootsflüchtlinge vor Lamdedusa (Archivbild dpa)

Europäischer Gerichtshof rügt Italien wegen Abschiebungen

UN Nothilfe-Koordinatorin Valerie Amos im Südsudan (Foto: dapd)

UN entsenden Nothilfe-Koordinatorin nach Syrien

Das nordkoreanische Botschaftsgebäude in Peking (Foto: AP)

USA und Nordkorea sprechen wieder über Atomprogramm

Pro-Putin Demonstrationen in Moskau (Foto: Reuters)

Massendemo für Wladimir Putin

Ron Paul (l.), Mitt Romney (2. v.r.), Newt Gingrich (r.) und Rick Santorum bei der TV-Debatte (Foto: dapd)

Hitziges Rede-Duell vor dem "Super Tuesday"

Hafen Hamburg Konjunktur Container
Copyright: HHLA
Hamburg, Datum ubekannt

Deutsche Wirtschaft weiter optimistisch

Kompostieren für den Klimaschutz

Ein Umweltprojekt aus Kapstadt

  • Kanzlerin bittet um Verzeihung

    Deutschland trauert um die Opfer der Neonazis

    Kanzlerin bittet um Verzeihung

    In Berlin wurde mit einem Staatsakt an die Opfer der Neonazi-Mordserie gedacht. Die Hauptrede im Konzerthaus am Gendarmenmarkt hielt Bundeskanzlerin Angela Merkel. "Ich bitte Sie um Verzeihung", sagte die deutsche Kanzlerin zu den Familienangehörigen der Ermordeten.

  • Familie Youzgat will keine Entschädigung

    Deutschland trauert um die Opfer der Neonazis

    Familie Youzgat will keine Entschädigung

    Vor den rund 1200 Gästen sprach für die Angehörigen Ismail Youzgat (links neben der Kanzlerin). Sein Sohn Halit wurde im April 2006 in seinem Internet-Café in Kassel erschossen. Seine Familie wünsche sich keine materielle Entschädigung, sagte er. Sie möchte nur, dass die Mörder gefasst und ihre Helfer bestraft werden.

  • Anschuldigungen gegen die Polizei

    Deutschland trauert um die Opfer der Neonazis

    Anschuldigungen gegen die Polizei

    Für die Angehörigen haben auch Semiya Simsek (rechts) und Gamze Kubasik, beide Töchter von Mordopfern, bei der Gedenkfeier in Berlin gesprochen. Semiya Simsek, deren Vater im September 2000 als erster von den Rechtsterroristen ermordet wurde, warf der Polizei schwere Versäumnisse im Umgang mit ihrer Familie vor. Gleichzeitig rief sie zum gemeinsamen Einsatz gegen Hass und Gewalt auf.

  • Schweigeminute in Deutschland

    Deutschland trauert um die Opfer der Neonazis

    Schweigeminute in Deutschland

    Um 12.00 Uhr wurde in ganz Deutschland mit einer Schweigeminute den zehn Mordopfern gedacht, die zwischen 2000 und 2007 von der Zwickauer Neonazi-Terrorzelle umgebracht wurden. Auch bei großen Unternehmen wie Daimler, Porsche und Bosch standen um 12 Uhr die Bänder für eine Minute still. Hier im Bild trauert der designierte Bundespräsidet Joachim Gauck.

  • Opfer der Neonazis

    Deutschland trauert um die Opfer der Neonazis

    Opfer der Neonazis

    Fotos von acht Opfern der rechtsextremen Gruppe "Nationalsozialistischer Untergrund": Enver Simsek, Abdurrahim Özüdogru, Süleyman Tasköprü und Habil Kilic (oben, v.l.), sowie Mehmet Turgut, Ismail Yasar, Theodorus Boulgarides und Mehmet Kubasik (unten, v.l).

  • Die letzte Bleibe der Rechtsextremisten

    Deutschland trauert um die Opfer der Neonazis

    Die letzte Bleibe der Rechtsextremisten

    In diesem Haus in Zwickau hat das Terror-Trio zuletzt gelebt. Nachdem sich Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos das Leben nahmen, setzte Beate Zschäpe am 4. November 2011 die gemeinsame Wohnung in Brand, um Spuren zu vernichten.

  • Zahlreiche Ermittlungspannen

    Deutschland trauert um die Opfer der Neonazis

    Zahlreiche Ermittlungspannen

    Die gesamten polizeilichen Ermittlungen zu der Mordserie waren von Fehlern und Pannen durchzogen. Zuerst wurden gar engste Angehörige verdächtigt, man ging von Familienfehden und Mafia-Morden aus. Lange Zeit tappten die Behörden völlig im Dunkeln, im Neonazi-Umfeld wurde jahrelang überhaupt nicht ermittelt.

  • Frühe Anteilnahme

    Deutschland trauert um die Opfer der Neonazis

    Frühe Anteilnahme

    Mit einer Gedenkveranstaltung in Erfurt wurde bereits Ende November 2011 an die zehn Opfer der Neonazi-Mordserie erinnert. An der Kundgebung nahmen viele Bürger, zahlreiche Politiker, Gewerkschafter sowie Vertreter von Kirchen teil. In dem Aufruf zum "geDenken" wurde eine präzise Aufklärung der NSU-Mordserie gefordert. Ähnliche Veranstaltungen fanden deutschlandweit statt.

  • Untersuchungsausschuss eingesetzt

    Deutschland trauert um die Opfer der Neonazis

    Untersuchungsausschuss eingesetzt

    Ende Januar 2012 hat ein Untersuchungsausschuss des deutschen Bundestages seine Arbeit aufgenommen. Sein Ziel ist, die Pannen bei der Fahndung nach der Zwickauer Zelle aufzuklären. Geklärt werden soll vor allem, warum die Neonazi-Gruppierung jahrelang unerkannt schwerste Straftaten begehen konnte. Im Sommer 2013 soll der Abschlussbericht des Gremius vorliegen.

  • Kerze der Hoffnung

    Deutschland trauert um die Opfer der Neonazis

    Kerze der Hoffnung

    Zum Abschluss der Gedenkfeier in Berlin wurde aus dem Konzerthaus eine weiße Kerze, die "Kerze der Hoffnung" hinausgetragen. "Sie steht für die Hoffnung auf eine Zukunft, die von mehr Zusammenhalt geprägt ist," sagten bei ihrer gemeinsamen Rede die Töchter zweier Opfer der Neonazi-Mordserie, Semiya Simsek und Gamze Kubasik.