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Fit & gesund

Warum sind einige Menschen farbenblind?

Das menschliche Auge kann etwa 200 Farbtöne wahrnehmen. Doch nicht alle Menschen können das gleich gut. Sie haben eine Farbsehschwäche. Die häufigste ist die Unterscheidung von Rot und Grün.

Rot und Grün unterscheiden zu können wird auf dem X-Chromosom vererbt. Da im Gegensatz zu Männern Frauen zwei X-Chromosome haben und für das Farbensehen nur eines intakt sein muss, haben sie seltener Probleme. Es gibt auch andere Farbsehschwächen, zum Beispiel ein eingeschränktes Blau-Gelbsehvermögen. Der schnellste und einfachste Test, den nicht nur der Arzt, sondern auch jeder selbst zum Beispiel im Internet machen kann, ist der Ishihara-Test. Darauf soll man Zahlen erkennen, deren Farbe dem Hintergrund ähneln. Eine grüne Zahl vor rotem Hintergrund kann ein Mensch mit Rot-Grün-Schwäche nicht erkennen, da er die beiden Farben nicht voneinander unterscheiden kann. Auch eine Farbenblindheit gibt es. Dann sieht man nur Schwarz-Weiß. Aber diese so genannte Achromatosie ist sehr selten. Wie stark die Farbsehschwäche ausgeprägt ist, hängt davon ab, welche Sinneszellen im Auge in welchem Umfang betroffen sind. Denn nur wenn die Fotorezeptoren in der Netzhaut Informationen richtig ans Gehirn weiterleiten, sehen wir Farben. Zuständig dafür sind die etwa fünf bis sieben Millionen Zapfen. Es drei unterschiedliche Zapfenarten: für rotes, für grünes und für blaues Licht. Durch ihr Zusammenwirken können wir Farbtönen unterscheiden. Sind die Zapfen aber genetisch verändert, verschieben und überlagern sich die Farbspektren und werden ununterscheidbar. Manchmal funktionieren einzelne Zapfen sogar überhaupt nicht mehr.