Sie sind demokratisch, offen und solidarisch. Doch was zeichnet eine Genossenschaften im 21. Jahrhundert aus? Warum erlebt das Modell gerade in Krisenzeiten einen Boom? Und welchen Vorteil hat der Einzelne. Unser Dossier gibt Antworten.
Gemeinsam besser verdienen - das ist das Ziel vieler Kleinunternehmer, die sich zusammenschließen. Nach dieser Idee betreibt auch eine Genossenschaft in Ostdeutschland seit 114 Jahren eine Mühle. (10.07.2012)
In der Schweiz ist der Einzelhandel fest im Griff der beiden etwa gleich großen Konsumgenossenschaften Migros und Coop. Discounter wie Aldi haben in der Alpenrepublik einen eher schweren Stand. (08.07.2012)
Sie sind demokratisch, offen und solidarisch. Genossenschaften haben sich zudem in der Finanzkrise als stabiler erwiesen als Privatunternehmen. Das zeigen Studien der Internationalen Arbeitsorganisation. (07.07.2012)
Genossenschaften wirken nicht nur im Inland, sondern auch im Ausland, meint Volkswirtschafts-Expertin Theresia Theurl. Im DW-Interview plädiert sie für die Selbsthilfe, doch das Konzept lässt sich nicht überall umsetzen. (06.07.2012)
Der Deutsche Genossenschafts- und Raiffeisenverband engagiert sich in der Entwicklungszusammenarbeit. Dabei geht es vor allem um Nachhaltigkeit und Eigenverantwortung. (04.07.2012)
Niedrige Kosten, Anteile statt Privateigentum: Wohngenossenschaften sind in Deutschland immer noch beliebt. Die ersten deutschen Wohngenossenschaften sind vor 125 Jahren entstanden. (03.07.2012)
Die Deutsche Energiewende wird vor allem von Bürgern getragen. Sie errichten Windparks und Solaranlagen. Um größere Energieprojekte umzusetzen, schließen sich immer mehr Bürger in Genossenschaften zusammen. (02.07.2012)
Längst tummeln sich auf dem Leipziger Wohnungsmarkt Spekulanten, die vor allem eine satte Rendite erwarten. Junge Leipziger wollen das nicht länger hinnehmen und besetzen die Häuser - mit Geld und Idealismus. (27.06.2012)
Alternativ leben, entschleunigen, die Umwelt schonen: Den Traum vom Ausstieg aus dem Alltag leben Menschen im Ökodorf Sieben Linden. Aufgenommen wird, wer sich an ökologische und demokratische Prinzipien hält. (14.02.2012)
Seit dem Beginn des Aufstands gegen das Assad-Regime hat sich für die syrischen Kurden viel verändert. Politisch, militärisch und kulturell selbstbewusster denn je kämpfen sie für ihre Rechte.
In Berlin haben sich Jugendliche aus aller Welt beim Jugend-Nachhaltigkeitsgipfel getroffen, um über die Zukunft des Planeten zu sprechen. Ihre Ideen sind oft kreativ, aber die Umwelt zu retten, ist nicht immer einfach.
Nicht Entwicklung, sondern Nachhaltigkeit steht zurzeit im Zentrum der internationalen Debatte. Bis heute ging Entwicklung oft auf Kosten der Nachhaltigkeit. UNDP-Chefin Helen Clark fordert ein globales Umdenken.
Unter Führung Russlands und der USA laufen die Vorbereitungen für eine weitere Syrien-Konferenz. Doch die Erwartungen an das Treffen sind niedrig. Auch, weil sich die militärische Lage im Land offenbar dramatisch ändert.
Bei der Kandidatenauswahl für die kommende Präsidentschaftswahl im Iran konnten die religiösen Kräfte einen Erfolg verbuchen. Abgelehnt wurden Reformer Rafsandschani und Präsidenten-Berater Rahim-Mashaei.
Wer Ehebruch begeht oder mit Drogen handelt, kann mit dem Tod bestraft werden. Die Liste der Kapitaldelikte im Iran ist lang, sagt Wenzel Michalski von Human Rights Watch. Genau wie die der tatsächlichen Hinrichtungen.
Die Europäische Union will Energie billiger machen, damit die Industrie international mithalten. Wie das gehen soll, ohne Umwelt und Klima zu belasten, ist umstritten. Kommt das Ende für die Energiewende?
Das Internetportal Qantara.de, ein Projekt der Deutschen Welle, will die Verständigung zwischen verschiedenen Kulturkreisen fördern und mit Vorurteilen aufräumen.
Hunderttausende Menschen suchen ihr Glück in Europa. Die wenigsten wissen, was sie hier erwartet.