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Neymar und Marcelo jubeln. (Foto: dpa)

Brasilien besiegt den Mexiko-Fluch

Barack Obama und Angela Merkel beim Gala-Dinner (Foto: Reuters)

"Unverbrüchliche" Freundschaft

Angela Merkel mit Barack Obama und Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (Foto: Reuters)

Obama - für 25 Stunden ein Berliner

Menschen stehn im stummen Protest auf dem Taksim-Platz in Istanbul
(Foto: Kyodo)

Ankara geht auf Distanz zu EU

Euro-Banknoten (Foto: picture alliance)

EU gönnt sich 1.000.000.000.000 Euro

US-Notenbankchef Ben Bernanke
Foto: Getty Images

US-Notenbank hält Kurs

Der frühere italienische Ministerpräsident Berlusconi wischt sich die Stirn (Foto: Reuters)

Gericht schmettert Berlusconi-Antrag ab

Die Modemacher Dolce (r) und Gabbana mit Supermodel Naaomi Campbell (Foto: imago Stock&people)

Dolce und Gabbana verurteilt

Der ehemalige ungarische Außenminister und Ministerpräsident Gyula Horn (Foto.picture-alliance/ZB)

Er zerriss den Eisernen Vorhang

Global Media Forum 2013

Müssen wir wachsen um jeden Preis? Oder kann sich die Menschheit von anderen Zielen leiten lassen?

  • Vor der Quadriga-Figur des Brandenburger Tors in Berlin weht eine US-Fahne - Foto: Arno Burgi (dpa)

    US-Präsidenten in Berlin

    Symbol des freien Westens

    Eine US-Fahne weht vor der Quadriga des Brandenburger Tors - lange Zeit war das keine Selbstverständlichkeit. Im Kalten Krieg galt Westberlin als Frontstadt: eine Exklave des freien Westens mitten im Ostblockstaat DDR. Für die USA war es wichtig, hier präsent zu sein. Als erster US-Präsident reist vor 50 Jahren John F. Kennedy in die geteilte Stadt. Ein Besuch mit hohem Symbolwert.

  • Präsident Kennedy (l) und Berlins Regierender Bürgermeister Willy Brandt (r) winken vor dem Rathaus Schöneberg der versammelten Menge zu - Foto: dpa

    US-Präsidenten in Berlin

    "Ich bin ein Berliner"

    US-Präsident John F. Kennedy und der Regierende Bürgermeister Willy Brandt vor dem Westberliner Rathaus Schöneberg. Tausende sind gekommen, um Kennedy zu hören. Mit dem auf Deutsch gesprochenen Satz "Ich bin ein Berliner" beendet er seine umjubelte Rede. Seine Botschaft: Die USA werden das freie Westberlin um jeden Preis verteidigen.

  • US-Präsident Richard Nixon steht auf dem Wagendach und winkt der jubelnden Menge zu bei seinem Besuch am 27.02.1969 in Westberlin - Foto: AKG

    US-Präsidenten in Berlin

    "Mutige Berliner Bevölkerung"

    Präsident Richard Nixon besucht Ende Februar 1969 Westberlin. In einem Brief an den damaligen Bundeskanzler Kurt Georg Kiesinger hatte er darum gebeten, die "mutige Berliner Bevölkerung" besuchen zu können. Sowohl Nixon als auch Kiesinger setzen sich für ein starkes Bündnis zwischen beiden Ländern ein.

  • Der amerikanische Präsident Jimmy Carter, seine Gattin Rosalynn, der Regierende Bürgermeister von Berlin Dietrich Stobbe und Bundeskanzler Helmut Schmidt bei der Fahrt in einem offenen Wagen durch Berlin am 15.07.1978 - Foto: dpa

    US-Präsidenten in Berlin

    "Was immer auch sei, Berlin bleibt frei"

    150.000 Berliner säumen den Kurfürstendamm, als Jimmy Carter im Juli 1978 mit Bundeskanzler Helmut Schmidt durch West-Berlin fährt. Zuvor hatte Carter bei seiner Ankunft im Flughafen Tempelhof gesagt: "Was immer auch sei, Berlin bleibt frei." Persönlich hatten Carter und Schmidt allerdings überhaupt kein gutes Verhältnis und äußerten sich im Nachhinein abfällig übereinander.

  • Besuch Ronald Reagan in Berlin 1982 - Foto: AP

    US-Präsidenten in Berlin

    "Mr. Gorbatschow, reißen Sie diese Mauer nieder"

    Bei seinem ersten Deutschlandbesuch im Juni 1982 kommt Präsident Ronald Reagan zum "Checkpoint Charlie", dem Grenzübergang nach Ostberlin. Mit dabei war der Regierende Bürgermeister Richard von Weizsäcker und Kanzler Helmut Schmidt. Fünf Jahre später reist Reagan wieder ins geteilte Berlin und hält seine berühmte Rede am Brandenburger Tor: "Mr. Gorbatschow, reißen Sie diese Mauer nieder."

  • US-Präsident Bill Clinton mit seiner Frau Hillary steht mit Bundeskanzler Helmut Kohl und dessen Gattin Hannelore vor dem Brandenburger Tor in Berlin 1994 - Foto: Paul J. Richards (AFP)

    US-Präsidenten in Berlin

    "Berlin ist frei"

    Bill Clinton ist im Juli 1994 der erste US-Präsident, der ins wiedervereinigte Berlin reist. Die letzten Worte seiner dortigen Rede spricht auch er in Deutsch: "Alles ist möglich. Berlin ist frei". Sein Amtsvorgänger George Bush hatte zwar kurz nach der Wiedervereinigung 1990 Bundeskanzler Helmut Kohl in dessen Privathaus in Ludwigshafen-Oggersheim besucht, nach Berlin reiste er allerdings nicht.

  • Der US-Präsident George W. Bush hält im Bundestag 2002 eine Rede - Foto: dpa

    US-Präsidenten in Berlin

    "Stop Bush"

    Anders sein Sohn: George W. Bush kommt sogar zweimal nach Berlin. Bei seinem Antrittsbesuch im Jahr 2002 protestieren deutsche Demonstranten lautstark gegen die US-Irak-Politik: "Stop Bush", "Kriegstreiber unerwünscht" steht auf zahlreichen Plakaten. Sein zweiter Besuch 2008 verläuft ruhiger. George W. Bush hält eine Rede im Bundestag und betont die gemeinsamen Ziele der USA und Europäer.

  • Obama in Berlin Rede Brandenburger Tor

    US-Präsidenten in Berlin

    Erst in der zweiten Amtszeit nach Berlin

    Barack Obama kommt erst jetzt während seiner zweiten Amtszeit nach Berlin. Er war bereits im Sommer 2008 als designierter Präsidentschaftskandidat der Demokraten in Berlin. Damals trat er vor der Siegessäule auf, diesmal sprach er vor dem Brandenburger Tor.


    Autorin/Autor: Anja Fähnle | Redaktion: Arnd Riekmann