Stecker aus dem Sauerland für Elektroautos in Europa
Debatte um Zukunft des Elektroautos
Wie wird das Auto der Zukunft aussehen?
Elektromobilität in China
Autos ohne Fahrer
Hannover-Messe: Künstliche Intelligenz unter der Haube
Die Autos der Zukunft
BMW i8 concept
So stellt man sich bei BMW den umweltfreundlichen Sportwagen der Zukunft vor. Unter der Karbonkarosserie steckt ein Plugin-Hybrid-System in Verbindung mit einem aufgeladenen Dreizylinder-Benzinmotor. Trotz seiner 354 PS soll der i8 weniger als drei Liter verbrauchen. Ab 2014 kann man ihn kaufen.
Die Autos der Zukunft
Opel Leichtbau Elektrofahrzeug
Energiekosten von unter einem Euro pro 100 Kilometer und eine Höchstgeschwindigkeit von 120 Stundenkilometern. Wie auf einem Tandem haben zwei Personen hintereinander Platz. Über eine Serienfertigung wird noch nachgedacht. Allerdings könnte der Wagen laut Hersteller sehr effizient und preiswert produziert werden. Die auf 45 Stundenkilometer gedrosselte Variante wäre sogar für 16-Jährige fahrbar.
Die Autos der Zukunft
Mercedes-Studie F125!
Die Technik des mit Wasserstoff betriebenen Fahrzeugs befindet sich teilweise noch in der Grundlagenforschung. Eine Serienproduktion soll ab 2025 möglich sein. Die Karosserie ist aus faserverstärkten Kunststoffen, Karbon-Kohlestoff, Aluminium und hochfesten Stählen gefertigt. Das Auto begrüßt den Fahrer mit Verkehrsmeldungen und kurz vor Ende der Fahrt kommt automatisch der Wetterbericht.
Die Autos der Zukunft
Audi Urban Concept
Dank Monocoque-Carbonkarosserie soll der nur 3,20 Meter lange Winzling weniger als 500 Kilogramm wiegen. Angetrieben wird er von zwei Elektromotoren, deren Batterien wegen des geringen Gewichts kleiner sein können. Trotzdem verspricht der Hersteller eine Spitzengeschwindigkeit von 100 Stundenkilometern und eine Reichweite von 60 Kilometern.
Die Autos der Zukunft
Opel Flextreme GT/E
Genauso weit soll der Opel Flextreme GT/E fahren können. Danach schaltet sich ein 72 PS starker Benzinmotor zu, der die Batterie auflädt und so die Reichweite auf 500 Kilometer erweitert. Statt Türgriffen hat der Flextreme GT/E Sensoren. Kleine Kameras in den A-Säulen ersetzen die Außenspiegel. Das Glasdach ist selbsttönend und an den hinteren Radkästen gibt es ausfahrbare Spoiler.
Die Autos der Zukunft
BMW i3 concept
Das rund vier Meter lange E-Mobil mit Heckmotor und Hinterradantrieb hat einen Aluminiumrahmen. Darauf verschraubt sitzt eine ultraleichte Fahrgastzelle aus Karbon. Die Außenhaut ist aus Kunststoff. Mit einem Gewicht von 1300 Kilogramm inklusive Batterie ist der i3 mehr als 300 Kilogramm leichter als gewöhnliche Elektroautos seiner Größe. 2013 soll er auf den Markt kommen.
Die Autos der Zukunft
Volkswagen Studie XL1
Die Lithium-Ionen-Batterien dieses Plug-in-Hybriden können an der Steckdose aufgeladen werden. Laut Volkswagen verbraucht der XL1 weniger als einen Liter Treibstoff auf 100 Kilometern. Mit einer Tankfüllung (10 Liter) und einer 90 Minuten lang geladenen Batterie kann er 550 Kilometer weit fahren, etwa 35 Kilometer werden elektrisch zurückgelegt. Ab 2013 will VW den XL1 serienmäßig herstellen.
Die Autos der Zukunft
Porsche 918 Spyder
Der von einem V8-Motor und zwei Elektromotoren angetriebene 918 Spyder wird ein Sportwagen der Superlative: 767 PS Leistung, 320 km/h Höchstgeschwindigkeit. Eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in nur 3,2 Sekunden.
Autorin/Autor: Andreas Sten-Ziemons
| Redaktion: Judith Hartl
Die Deutsche Bahn hat Probleme mit ihren Lieferanten
Bahn bekommt Konkurrenz
Der Zug der Zukunft
Hochgeschwindigkeitszüge weltweit
Feierliche Eröffnung
Einweihung mit großem Bahnhof: Am 26.12.2012 eröffnete die staatliche chinesische Eisenbahn in Peking die längste Hochgeschwindigkeitstrasse der Welt. Zwischen Peking und Guangzhou liegen exakt 2298 Kilometer – der CRH380 braucht dafür gerade mal noch acht Stunden. Früher, mit einem normalen Zug, dauerte die Fahrt mehr als 20 Stunden.
Hochgeschwindigkeitszüge weltweit
Unterwegs durchs Boomland
Schon seit mehreren Jahren setzt China auf Hochgeschwindigkeitszüge. Mobilität wird immer wichtiger in dem Boomland, in dem zahlreiche Menschen als Wanderarbeiter leben. Die Züge fahren im Planbetrieb durchschnittlich mehr als 300 Stundenkilometer.
Hochgeschwindigkeitszüge weltweit
Deutsche Technik für China
Der CRH3 gehörte Mitte der 2000er Jahre zu den ersten chinesischen Hochgeschwindigkeitszügen. Im Gegensatz zum neuen CRH380, der komplett in China hergestellt wurde, war der CRH3 "Made in Germany". In keinem anderen Land wächst das Hochgeschwindigkeitsnetz so schnell: Bis 2020 will China es von jetzt knapp 10.000 auf dann 16.000 Kilometer erweitern.
Hochgeschwindigkeitszüge weltweit
Schweres Unglück in China
Die Schattenseite der hohen Geschwindigkeit: Am 23. Juli 2011 kamen im Osten Chinas 40 Menschen bei einem Zugunglück ums Leben. Zwei Züge waren kollidiert, nachdem ein Blitzeinschlag die Steuerung des einen Zuges außer Kraft gesetzt hatte. Selbst die Regierung sprach später von "Sicherheitsmängeln" und drosselte die Geschwindigkeit der Züge um 50 km/h.
Hochgeschwindigkeitszüge weltweit
Französischer Flitzer
Rückblende: Mit ihm kam 1981 der Durchbruch in der Hochgeschwindigkeitstechnik. Der TGV Sud-Est aus Frankreich war der erste Zug, der im kommerziellen Betrieb mit mehr als 250 km/h unterwegs war. Einer seiner Nachfolger, der V 150, stellte 2007 im Testbetrieb mit 574,79 km/h sogar den Weltrekord für Schienenfahrzeuge auf.
Hochgeschwindigkeitszüge weltweit
Der Intercity Express (ICE)
In Deutschland ist der ICE der Inbegriff für schnelles Reisen auf der Schiene. Die Züge mit dem markanten roten Streifen sind seit 1991 unterwegs. Die hier gezeigte aktuelle Generation, der ICE 3, erreicht im normalen Betrieb bis zu 280 km/h.
Hochgeschwindigkeitszüge weltweit
Rasendes Schwergewicht
Insgesamt 67 Züge des ICE 3 fahren derzeit durch Deutschland. Er ist bis zu 420 Tonnen schwer und einer der antriebsstärksten Züge weltweit. Eingesetzt wird er vor allem auf der Trasse Köln-Frankfurt. Sie ist eine der schnellsten Eisenbahntrassen Deutschlands.
Hochgeschwindigkeitszüge weltweit
Deutsche Zukunftsmusik
Die neueste Bestellung der Deutschen Bahn ist die Velaro Baureihe 407. Sie soll nach mehrmaligen Lieferverzögerungen ab 2013 in den Betrieb gehen und hauptsächlich Strecken nach Frankreich und Belgien bedienen.
Hochgeschwindigkeitszüge weltweit
Internationales Vorzeigeprojekt
Er überschreitet schon heute Grenzen. Seit 1997 bedient der Thalys die Strecke Köln-Brüssel-Paris. Für die Fahrt braucht der Zug nur 3:14 Stunden. Auch zwischen Amsterdam und Paris ist er unterwegs, hier braucht der Zug 3:18 Stunden.
Hochgeschwindigkeitszüge weltweit
Acela-Express
Relativ spät stiegen die US-Amerikaner in die Hochgeschwindigkeitstechnik ein. Der Acela-Express verbindet seit 1999 Boston mit New York City und Washington, D.C. Er ist bis heute der einzige Hochgeschwindigkeitszug in Nordamerika.
Hochgeschwindigkeitszüge weltweit
Shinkansen
Der Shinkansen ist der Klassiker unter den Hochgeschwindigkeitszügen: Seit 1964 fährt er durch Japan - damals allerdings noch mit "nur" rund 200 km/h. Die neueren Modelle, wie hier die Baureihe E2, erreichen fast 300 km/h.
Autorin/Autor: Friedel Taube
| Redaktion: Nils Naumann