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Editorial

Der lange Weg zu Ruhe und Frieden am Fluss

Der 1000 km lange Tana ist nicht nur der größte Fluss Kenias, von seiner Quelle bis zum Delta reihen sich auch die drängendsten Probleme des Landes aneinander. Wasserkraftwerke schaffen eines davon. Die Anlagen produzieren zwei Drittel des Strombedarfs des Landes, ziehen aber immer mehr Wasser ab, je weiter der Fluss seinem Delta zustrebt. Am Ende bleibt nur ein Rinnsal für Menschen, Tiere und Landwirtschaft. Ruth Krause zeigt in ihrer TV-Reportage, welche Ansätze es gibt, um Energiebetreiber, Landwirte und Naturschützer friedlich an einen Tisch zu bringen. Dass dieser Frieden auch aus ganz anderen Gründen brüchig ist, erfahren wir von Euna Lhee. Sie schreibt von blutigen Konflikten zwischen Volksgruppen, die oft nur wegen falscher Informationen aufflammen. Nun retten eine “Gerüchte-Polizei” und SMS Menschenleben.

Nächste Woche bei Global Ideas

Wider den illegalen Tierhandel

Kambodscha ist einer der Brennpunkte des illegalen Tierhandels der Welt. Das skrupellose Geschäft boomt, getrieben vor allem durch die gestiegene Nachfrage aus China. Die US-amerikanische Tierschutzorganisation “Wildlife Alliance” kämpft gegen das mafiöse Geschäft. Ihr Phnom-Tamao-Schutzzentrum, außerhalb der kambodschanischen Hauptstadt, ist Heimat für etwa 1200 Tiere: Krokodile, Bären, Elefanten, Tiger, insgesamt über 100 Arten, allesamt vom Zoll beschlagnahmt. Die privaten Tierschützer arbeiten eng mit den Behörden zusammen. Vor allem im sogenannten "Wildlife-Rapid-Rescue-Team" - einer Spezialeinheit von Polizei und Forstbehörde, die einzigartig ist in Südostasien.