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Editorial

Knete, Bienen und scharfe Bomben

Der Weg zu mehr Umweltschutz ist nicht immer einfach. Aber er muss auch nicht unnötig kompliziert sein. Manchmal hilft auch eine kreative Eingebung dabei, Flora und Fauna zu erhalten. Global Ideas zeigt diese Woche teils erstaunliche Ansätze. Jürgen Schneiders Reportage aus der Demokratischen Republik Kongo macht klar, dass Naturschutz, Tierschutz und Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen können: durch einen finanziellen Anreiz, den Wald der Region nicht mehr abzuholzen, bleibt der Lebensraum der Bonobo-Affen erhalten. Wesentlich seltsamer, aber mindestens genauso effektiv sind die Maßnahmen, über die Tamsin Walker im Hintergrundartikel berichtet: Chili-Bomben und Zäune aus Bienen sorgen hier für ein friedliches Miteinander von Mensch und Tier.

Global Ideas erklärt

Stirbt die Biene, stirbt der Mensch?

Nächste Woche bei Global Ideas

Earth University in Costa Rica: Ich lern’ mal schnell die Welt retten

Noch immer sind in Costa Rica schwere Umweltschäden zu sehen: Bis in die 80er Jahre waren drei Viertel des Regenwaldes zugunsten von Weideland gerodet worden – riesige Rinderherden zertrampelten den Boden. Heute hat sich die Politik geändert: Man bemüht sich um Wiederaufforstung und sieht als wichtige Einnahmequelle den Ökotourismus. Doch nicht überall wo “öko” draufsteht, wird wirklich ökologisch sinnvoll gehandelt. Das soll sich ändern, denn als erstes Land der Welt will Costa Rica CO2-neutral wirtschaften. Ob das ehrgeizige Ziel wie angekündigt 2021 erreicht werden kann, entscheidet sich auch auf dem Campus der Earth University. Deren Studenten erproben klimaschonende Energieerzeugung, Agrar- und Abfallwirtschaft – und tragen ihr Wissen ins Land.