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Editorial

Die Macht der guten Nachricht

Der Umweltschutz hat ein Problem: Viele Menschen halten ihn für wichtig, zu wenige werden selbst aktiv. Der Grund dafür ist oft die unvorstellbare Größe des Themas. Eine einfache Lösung, die alle Arten im Handumdrehen retten kann, gibt es nicht. Wie also soll der kleine Beitrag eines Einzelnen dabei helfen, ein überwältigendes Problem zu lösen? Diese Frage will die IUCN beantworten und Positivbeispiele zeigen. Die Organisation stellt ihrer bekannten “Roten Liste der gefährdeten Arten” eine neue “Grüne Liste” gegenüber, um vorbildliche Arbeit in Schutzgebieten zu zeigen. Diesen neuen Trend zur guten Nachricht hat sich unsere Autorin Hilke Fischer für ihren Artikel angesehen. In der TV-Reportage der Woche haben wir dazu einen der ersten Orte besucht, der es auf die “Grüne Liste” schaffen könnte: das Naturreservat am Bogoria-See in Kenia. Hier hat unser Reporter Wolf Gebhardt nicht nur eine der größten Flamingo-Populationen Afrikas gefunden, sondern er hat auch mit engagierten Menschen gesprochen, die mit ihrem Einsatz viel Positives bewirken.

Global Ideas erklärt

Stirbt die Biene, stirbt der Mensch?

Nächste Woche bei Global Ideas

Kolumbien: Auf der Suche nach neuen Arten

Im Süden Kolumbiens, entlang des Amazonas sind ein Dutzend Wissenschaftler auf der Suche nach allem, was kreucht und fleucht. Ob Säugetiere, Fische oder Pflanzen, sämtliche Arten sind für die Experten gleich bedeutend, alle werden genau protokolliert. Das Ziel: Neue Arten finden und die biologische Relevanz der Region nachweisen. Parallel zur Arbeit im Feld ist auch die am Schreibtisch wichtig: In Kolumbiens Hauptstadt Bogotá versuchen WWF-Mitarbeiter zusammen mit der Nationalparkbehörde die Regierung des Landes vom Schutz des Amazonas-Gebiets zu überzeugen. Ein länderübergreifendes Projekt der Internationalen Klimaschutzinitiative zielt darauf, die größte Regenwaldregion der Welt zu schützen - in Ecuador, Peru und Brasilien.