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  • Sehenswert

    Ich sehe was, was du nicht siehst

    Sehenswert

    Können Sie diesen Text sehen und lesen? Sehen Sie die Farbe auf dem Bild? All diese Fähigkeiten haben wir unseren Augen zu verdanken. Das Auge ist eines der wichtigsten Sinnesorgane und so komplex aufgebaut, dass bislang kein Computermodell die Leistung auch nur annähernd erreicht. Doch wie funktioniert das Sehen eigentlich?

  • Es werde Licht

    Ich sehe was, was du nicht siehst

    Es werde Licht

    Warum können wir im Dunkeln wenig oder nichts sehen? Weil Sehen in erster Linie etwas mit Lichtempfinden zu tun hat. Licht trifft auf unsere Augen, auf die Netzhaut, und wird schließlich im Gehirn zu Informationen verarbeitet, die die Bilder erst vor dem geistigen Auge entstehen lassen. Rezeptoren übersetzen die Lichtreize.

  • Das Auge I

    Ich sehe was, was du nicht siehst

    Das Auge I

    Das Auge mit seiner Hornhaut ist leicht gewölbt. Durch diese Wölbung werden die Lichtstrahlen, die auf das Auge treffen, gebündelt. Danach werden sie direkt auf die Netzhaut gestreut, die sich auf der Rückseite des Augapfels befindet.

  • Auge II

    Ich sehe was, was du nicht siehst

    Auge II

    In der Netzhaut sitzen die Sinnesrezeptoren: Stäbchen- und Zapfenzellen. Jede Sinneszelle reagiert nur auf bestimmte Signale: Farben, Bewegungen, Helligkeiten. Bei Lichtkontakt finden in den Zellen biochemische Reaktionen statt - eine Übersetzung der Lichtinformationen, die über den Sehnerv ins Gehirn geleitet werden.

  • Auge III

    Ich sehe was, was du nicht siehst

    Auge III

    Das auf die Netzhaut projizierte Bild wird über die Rezeptoren in eine Vielzahl von Teilbildern zerlegt. Im Sehzentrum im Gehirn werden dann die Informationen wieder zu dem fertigen Bild zusammengesetzt. Erfahrungen und Erinnerungen spielen dabei eine große Rolle. Rechte und linke Gehirnhälfte müssen zusammenarbeiten.

  • Die Kunst des Sehens

    Ich sehe was, was du nicht siehst

    Die Kunst des Sehens

    Was sehen Sie auf den ersten Blick? Sehen ist die Vermischung der äußeren Bilder, die man sieht, und dem, was man bereits gesehen hat. Die Wahrnehmung hat viel mit dem Bewusstsein, dem Glauben und den eigenen Ansichten zu tun. Es entstehen also permanent neue Bilder im Kopf, um dem Gesehenen einen Sinn zu geben.

  • Alltagssehen

    Ich sehe was, was du nicht siehst

    Alltagssehen

    Die Rezeptoren nehmen stets nur die wichtigsten Signale auf und ergänzen sie durch Erfahrungen und Annahmen. So können wir auch Wörter lesen, deren Buchstaben zum Teil vertauscht sind. Bei optischen Täuschungen ergänzt das Gehirn jedoch Informationen, die auf falschen Annahmen beruhen.

  • Knick in der Optik

    Ich sehe was, was du nicht siehst

    Knick in der Optik

    Sind die Linien gerade oder geschwungen? Was sehen Sie? Durch das Spiel zwischen weißen und schwarzen Quadraten erscheinen die Linien geschwungen, sie sind es aber nicht. Unsere Wahrnehmung spielt uns einen Streich. Eine typische optische Täuschung!

  • Farblich passend

    Ich sehe was, was du nicht siehst

    Farblich passend

    Der Mensch kann Farben sehen. Zu verdanken haben wir das speziellen Photorezeptoren in der Netzhaut, die auf rotes, grünes und blaues Licht reagieren. Ein rotes Auto reflektiert Licht einer ganz bestimmten Wellenlänge. Dieses trifft auf die Photorezeptoren und aktiviert die entsprechenden Zapfen. Wir sehen rot!

  • Natürlicher Verstärker

    Ich sehe was, was du nicht siehst

    Natürlicher Verstärker

    Das Auge kann Kontraste sehr gut darstellen - selbst geringe Farbnuancen können wir unterscheiden. Das liegt daran, dass ein Signal ans Gehirn verstärkt wird, während andere kurzfristig unterdrückt werden. Gleichzeitig bleibt das Auge hochempfindlich, weil die dafür zuständigen Zellen aktiviert werden.

  • Rot-Grün-Schwäche

    Ich sehe was, was du nicht siehst

    Rot-Grün-Schwäche

    Sehen Sie die beiden Farben? Die Rot-Grün-Schwäche ist die am häufigsten auftretende Farb-Sehschwäche. Die Betroffenen können hierbei die Farben Rot und Grün schlechter als Normalsichtige unterscheiden oder gar nicht sehen. Die Rot-Grün-Schwäche ist immer angeboren.

  • Sehprobleme

    Ich sehe was, was du nicht siehst

    Sehprobleme

    Auch wenn das Auge als Meisterwerk der Evolution angesehen wird, so weist es doch bei vielen Menschen Defizite auf. Bei den meisten verändert sich die Sehleistung erst im Laufe des Lebens. Bei anderen ist sie von Geburt an schlecht oder gar nicht vorhanden. Blind ist, wer nur einen Sehrest von zwei Prozent oder weniger wahrnimmt.

  • Sehhilfe

    Ich sehe was, was du nicht siehst

    Sehhilfe

    Bei der Kurzsichtigkeit sieht der Betroffene nahe Gegenstände sehr gut, weite dafür nicht. Weitsichtigkeit stört das Lesen, aber mit zunehmendem Alter kann man auch schlechter in der Ferne scharf sehen. Daneben gibt es noch die Hornhautverkrümmung, Alterssichtigkeit oder beispielsweise den grünen und grauen Star.

  • Schau mal!

    Ich sehe was, was du nicht siehst

    Schau mal!

    Um Betroffenen von Seherkrankungen zu helfen, werden immer bessere Brillen, Medikamente und Operationensverfahren entwickelt. Die Wissenschaft hat das Potenzial des Auges noch längst nicht komplett erfasst. Besonders unser räumliches Sehvermögen, der 3-D-Effekt, hat es Technik-Experten angetan.

  • Optische Reize

    Ich sehe was, was du nicht siehst

    Optische Reize

    Während die Wissenschaft der Funktionsweise der Augen auf den Grund gehen will, versucht die Kunst, den Augen ständig neue optische Reize zu liefern: Bilder, Farben, Installationen.


    Autorin/Autor: Nicole Scherschun | Redaktion: Fabian Schmidt