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  • Infografik China und Indien im Vergleich 1 von 7

    China und Indien im Vergleich

    Indien holt auf

    Im Jahr 2000 hatte Indiens Bevölkerung offiziell die Milliardengrenze überschritten. Ihr jährliches Wachstum ist weitaus größer als das der chinesischen Bevölkerung, um 2025 wird Indien nach Schätzungen von Demographen China als bevölkerungsreichstes Land abgelöst haben.

  • Infografik China und Indien im Vergleich 2 von 7

    China und Indien im Vergleich

    Jugend und Alter

    Während China sich Sorgen um die künftige Überalterung seiner Gesellschaft macht, wird Indien mittelfristig eine junge Gesellschaft bleiben. Dazu tragen die geringere Lebenserwartung und die höhere Zahl an Geburten je Frau bei. Das höhere Bildungsniveau in China wiederum korreliert mit einer höheren Lebenserwartung und einer geringeren Geburtenrate.

  • Infografik China und Indien im Vergleich 3 von 7

    China und Indien im Vergleich

    Kornkammern

    China kann nur einen relativ kleinen Teil seiner riesigen Fläche für den Getreideanbau nutzen. 2011 war China erstmals Netto-Importeur von Reis, Weizen und Mais. Dazu hat auch der gestiegene Fleischkonsum beigetragen. Indien ist dagegen ein Netto-Agrarexporteur. Doch indische Getreidevorräte verderben oft wegen schlechter Lagerbedingungen.

  • Infografik China und Indien im Vergleich 4 von 7

    China und Indien im Vergleich

    Wirtschaftsmotoren

    Trotz der Aufholjagd Indiens ist der wirtschaftliche Abstand zwischen den asiatischen Giganten noch immer gewaltig. Vom weiteren Wachstum beider Wirtschaften werden Impulse für die Weltwirtschaft erwartet. Indiens Wachstum aber hat sich wegen verschleppter Reformen unlängst abgeschwächt. Und auch in China hat sich das Wachstum verlangsamt.

  • Infografik China und Indien im Vergleich 5 von 7

    China und Indien im Vergleich

    Vernetzte Wrtschaft

    Auch im Außenhandel sind die Unterschiede groß. Der Abstand bei den ausländischen Direktinvestitionen erklärt sich auch aus dem vielgescholtenen Reformstau in Indien. Export-Weltmeister China will seine Exportabhängigkeit verringern. Indiens aufstrebende Exportwirtschaft leidet unter der Euro-Krise.

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    China und Indien im Vergleich

    Entwicklungsabstand

    Der Entwicklungsabstand zwischen beiden Ländern wird auch beim Energieverbrauch pro Kopf und bei der Stromversorgung deutlich. Im Sommer war die Stromversorgung in Nord-Indien an mehreren Tagen hintereinander komplett ausgefallen. Beide Länder setzen auf fossile Energieträger wie Kohle und Öl. Ihr Wirtschaftswachstum wird die Klimabelastung weiter steigen lassen.

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    China und Indien im Vergleich

    Hochgerüstet

    Indiens Rüstungsausgaben erreichen rund ein Drittel derjenigen Chinas. Indien gibt allerdings einen höheren Anteil seiner Wirtschaftsleistung als China für Rüstung aus. Und: Indien ist größter Waffenimporteur der Welt.

Aktuelles und Hintergründe in anderen asiatischen Sprachen

  • Eine Welle trifft Mesnschen an der Küste des Golf von Bengalen (Foto: Reuters)

    Zyklon trifft Bangladesch und Myanmar

    Mit großer Wucht

    Mit Windgeschwindigkeiten von rund 100 Kilometern pro Stunde und schwerem Regen ist der Zyklon "Mahasen" auf die Küste Bangladeschs getroffen. Meteorologen hatten allerdings einen noch viel schwereren Sturm befürchtet.

  • Ein Polizist in Bangladesch evakuiert den Strand angesichts des drohenden Zyklons (Foto: Munir Uz Zaman/ AFP/Getty Images)

    Zyklon trifft Bangladesch und Myanmar

    Millionen Menschen evakuiert

    Nicht nur der Strand wurde im Vorfeld des Wirbelsturms evakuiert - rund eine Million Menschen in den Küstenregionen Bangladeschs mussten in Sicherheit gebracht werden.

  • Myanmar Zyklon Mahasen Golf von Bengalen

    Zyklon trifft Bangladesch und Myanmar

    Ruhe vor dem Sturm

    Die Fischer aus Chittagong in Bangladesch bereiteten sich vor, so gut es eben ging. Seit Tagen hatte die Regierung davor gewarnt, zum Fischfang aufs Meer zu fahren. Die Seeleute vertäuten die Boote im Hafen und hofften, dass der Sturm vorbeizieht, ohne zu große Schäden zu verursachen.

  • Bangladesch Zyklon Mahasen Golf von Bengalen 15.05.2013 OVERLAY GEEIGNET

    Zyklon trifft Bangladesch und Myanmar

    Mehr als acht Millionen Menschen bedroht

    Der Sturm ist auf eine dicht besiedelte Küstenregion getroffen. Bangladeschs Millionenstadt Chittagong lag ebenso auf dem Weg des Zyklons wie die Hafenstadt Cox's Bazar. Die Vereinten Nationen und die Behörden in Bangladesch und Myanmar hatten die Menschen dazu aufgerufen, Schutzräume aufzusuchen.

  • Eine Rohingya hält ihr Kind und schaut aus einer Notunterkunft am Rande der Stadt Sittwe (Foto: Soe Than Win/AFP/Getty Images)

    Zyklon trifft Bangladesch und Myanmar

    Schlecht geschützt

    In Myanmar galt die Sorge der Hilfsorganisationen insbesondere der muslimischen Minderheit der Rohingya: Nach ethnischen Unruhen im nordwestlichen Staat Rakhine sind etwa 38.000 von ihnen geflüchtet, haben ihre eigenen Häuser verlassen und leben - wie diese Frau - nur in Notunterkünften.

  • Bangladesch Myanmar Evakuierung Sturm

    Zyklon trifft Bangladesch und Myanmar

    Zwangsräumungen

    Trotz der drohenden Gefahr wollten viele Menschen ihre Notunterkünfte nicht aufgeben, da sie den Behörden nicht trauten und fürchteten, ihre Bleibe dauerhaft zu verlieren. Die Sicherheitskräfte, wie hier in der burmesischen Stadt Sittwe, mussten die Menschen zum Teil zwingen, die gefährdeten Camps zu verlassen.

  • Zyklon Mahasen wütet an den Küsten von Myanmar und Bangladesch

    Zyklon trifft Bangladesch und Myanmar

    Vorboten des Sturms

    Was auf den ersten Blick vor allem schönes Licht an den Himmel zu werfen scheint, ist tatsächlich ein Gewitter, das die Regenzeit in Myanmar ankündigt. Jedes Jahr trägt der Südwestmonsun feuchte Luftmassen vom indischen Ozean auf das süd- und südostasiatische Festland und überzieht die Region mit sintflutartigen Regenfällen und Sturmböen.

  • Zyklon Nargis ARCHIVBILD Myanmar 2008

    Zyklon trifft Bangladesch und Myanmar

    Erinnerungen an Nargis

    Der herannahende Zyklon Mahasen weckt Erinnerungen an Nargis. Der Sturm hatte im Jahr 2008 gewütet und in Myanmar allein im Delta des Irawaddy zwischen 100.000 und 140.000 Menschen getötet. Im Vergleich dazu war der diesjährige Sturm wenig verheerend. 40 Menschen kamen ums Leben und mehrere Tausend Häuser wurden zum Teil schwer beschädigt.


    Autorin/Autor: Rodion Ebbighausen | Redaktion: Ana Lehmann