1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages
Wrong language? Change it here. DW.DE hat Deutsch als Spracheinstellung für Sie gewählt.

Wirtschaft

Wirtschaft kompakt

Deutsche Bank-Chefs müssen nachsitzen

Die Hörfunk-Nachrichten der DW | 23.05.2013 | 15:00

Die SPD feiert ihr 150-jähriges Bestehen

In Leipzig hat der Festakt zum 150. Geburtstag der SPD begonnen. Auf der Feier spricht neben Parteichef Sigmar Gabriel auch der französische Staatspräsident und Sozialist François Hollande. Bundespräsident Joachim Gauck lobte in seinem Grußwort den reformerischen Ansatz der SPD. Es sei die SPD gewesen, die den mühsamen, aber schließlich mehrheitsfähigen Weg beschritten habe, das Leben der Menschen konkret Stück für Stück zu verbessern, sagte Gauck. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nimmt an der Veranstaltung teil. Zur Eröffnung wurde die Nationalhymne gespielt. Am 23. Mai 1863 hatte Ferdinand Lassalle in Leipzig die SPD-Vorläuferorganisation Allgemeiner Deutscher Arbeiterverein (ADAV) gegründet.

Etliche Tote bei Doppelanschlag in Niger

Bei Autobombenanschlägen auf ein Militärcamp und eine Uran-Mine im Niger sind mindestens 21 Menschen getötet worden. Allein beim Angriff auf das Camp in der Stadt Agadez kamen 20 Soldaten, ein Zivilist und vier Attentäter ums Leben, wie das Innenministerium in Niamey mitteilte. Bei der Explosion einer Autobombe vor dem Militärcamp in Agadez wurden nach Angaben des Innenministeriums mindestens ein Soldat getötet und 13 weitere verletzt, sechs davon schwer. Die islamistische Bewegung für Einheit und Dschihad in Westafrika (MUJAO) begründete die Anschläge mit Frankreichs Militärintervention im benachbarten Mali. Niger ist Teil der afrikanisch geführten AFISMA-Militärmission, die Malis Armee helfen soll, den Norden des Landes vor islamistischen Rebellen zu schützen. Bisher haben dort vor allem französische Soldaten den Einsatz gegen die Rebellen geführt.

Soldaten und Zivilisten bei Anschlag in Pakistan getötet

Bei einem Bombenanschlag im Südwesten von Pakistan sind mindestens zwölf Menschen getötet worden, darunter elf Soldaten einer schnellen Eingreiftruppe. Nach Angaben der Polizei explodierte eine 100-Kilo-Bombe, die in einer Rikscha deponiert war und beschädigte ein Fahrzeug, in dem paramilitärische Einheiten saßen. Das Attentat ereignete sich am Rande von Quetta, der Hauptstadt der Provinz Baluchistan. In der Region verüben Separatisten und Taliban-Gruppen immer wieder Anschläge.

Oppositionelle syrische Gruppen treffen sich in Istanbul

In Istanbul hat ein dreitägiges Treffen der Nationalen Syrischen Koalition begonnen. In erster Linie will das Oppositionsbündnis seine Organisation verbessern. Durch die Aufnahme von 25 zusätzlichen Mitgliedern solle der liberale Flügel gegenüber dem islamistischen Flügel gestärkt werden, hieß es dazu aus dem Kreis der Delegierten. Anschließend wollen die Konferenzteilnehmer in Istanbul über die Bildung der schon vor Monaten angekündigten Gegenregierung beraten. Auf dem Treffen soll auch ein neuer Vorsitzender für die Koalition gewählt werden. Zudem wollen die Oppositionellen über die Inhalte der für Anfang Juni geplanten Friedenskonferenz in Genf beraten. Sie müssen bestimmen, wer für die Opposition in Genf die Verhandlungen führen soll, zu denen auch eine Abordnung des Regimes von Präsident Baschar al-Assad erwartet wird.

Washington räumt erstmals Tötung von US-Bürgern durch Drohnen ein

Die US-Regierung hat erstmals die Tötung eigener Staatsbürger bei Drohnen-Angriffen zugegeben. In einem Brief von Justizminister Eric Holder an den Kongress heißt es, seit 2009 seien insgesamt vier Menschen mit amerikanischem Pass bei den Anti-Terror-Einsätzen im Ausland ums Leben gekommen. Einer der Getöteten sei der militante Geistliche Anwar Al-Awlaki gewesen. Im Gegensatz zu den anderen drei Amerikanern sei Al-Awlaki gezielt getötet worden. Der Brief an die Kongressmitglieder kam einen Tag vor einer Rede über Terrorismus-Bekämpfung von US-Präsident Barack Obama. Obama will auch darauf eingehen, warum Drohnen "notwendig, legal und richtig" sind. Der US-Präsident steht derzeit wegen einer Reihe von Affären unter Druck. Auch der gezielte Einsatz von Drohnen steht in der Kritik.

Verstärkte Sicherheitsmaßnahmen nach Londoner Anschlag

Nach dem tödlichen Anschlag in London hat die Polizei die Sicherheitsvorkehrungen im Umfeld von britischen Kasernen verstärkt. Die britische Regierung vermutet einen terroristischen Hintergrund bei der Tat. - Zwei mit Messern bewaffnete Angreifer hatten am Mittwoch in der Nähe einer Kaserne im Londoner Stadtteil Woolwich auf offener Straße einen Mann getötet. Bei dem Opfer handelt es sich um einen britischen Soldaten, wie die Regierung jetzt bestätigte. Die Tat ereignete sich wenige Tage vor dem Champions-League-Endspiel in London mit Zehntausenden Besuchern aus Deutschland.

IWF-Chefin Lagarde vor Untersuchungsauschuss

Wegen einer Finanzaffäre aus ihrer Zeit als französische Finanzministerin hat in Paris die Vernehmung von Christine Lagarde durch Ermittler des französischen Gerichtshofs begonnen. Die 57-jährige Chefin des Internationalen Währungsfonds steht im Verdacht, eine Entschädigungszahlung von 400 Millionen Euro an den früheren Adidas-Haupteigner Bernard Tapie ermöglicht zu haben. Weil das Geld aus Staatsmitteln gezahlt wurde, wird ihr Beihilfe zur Veruntreuung öffentlicher Gelder vorgeworfen. Lagarde weist das zurück.

Der Sänger und Komponist Georges Moustaki ist tot

Der französische Sänger und Komponist Georges Moustaki ist tot. Der berühmte Chansonnier starb am Donnerstagmorgen im Alter von 79 Jahren. Der Sohn griechischer Einwanderer hatte im Jahr 2011 von unheilbaren Atemproblemen berichtet, die ihm das Singen unmöglich machten. Moustaki schrieb rund 300 Lieder für französische Chanson-Größen wie Edith Piaf, Yves Montand und Barbara. Zu seinen bekanntesten Kompositionen zählt der 1958 für Edith Piaf geschriebene Titel "Milord". Später sang er seine Lieder auch selbst.

Das Champions League-Finale 2015 findet in Berlin statt

Das Champions-League Finale 2015 findet im Berliner Olympiastadion statt. Das entschied das Exekutivkomitee der Europäischen Fußball-Union (UEFA) auf seiner Sitzung in London. Den Zuschlag für das Europa-League-Endspiel 2015 bekam Warschau. Die Entscheidung der UEFA fiel zwei Tage von dem diesjährigen Finale, in dem sich am Samstag im Londoner Wembley Stadion Bayern München und Borussia Dortmund gegenüberstehen.