Foto-Hypes im Netz: Wie Foto-Trends im Internet entstehen. Außerdem: Rentner als Retter - warum die Generation 50+ noch nicht zum alten Eisen gehört. Dazu: Gehirnzellen in Gefahr - weshalb ein Forscher vor ungewollten Nebenwirkungen des Internets warnt. Und im Shift-Exit: Pacman aus Papier.
Menschen inszenieren sich gern im Internet. Eine Möglichkeit: über Foto-Trends, wie Planking, Owling oder Batmanning. Auf den ersten Blick sind solche Bilder im Internet ein harmloser Spaß. Wer genauer hinsieht, findet auch Kommentare zu kleinen und großen Weltereignissen.
Einer der bekanntesten Foto-Hypes heißt "Planking": User werden Bretter. Obwohl es nur ein Spaß ist, halten sich erfolgreiche Fotografen an feste Planking-Regeln: Auf dem Bauch liegen, Gesicht nach unten, Arme seitlich und die Körperspannung halten.
Der Alltag vieler Menschen wird immer stärker durch Soziale Medien bestimmt. Smartphones und Tablet-PCs können den Horizont erweitern - aber auch gefährlich sein. Experten warnen vor ungewollten Nebenwirkungen des Internets. Doch die Meinungen gehen auseinander.
Immer mehr Menschen sind heute ständig online. Der deutsche Hirnforscher Manfred Spitzer warnt: Gerade junge Menschen riskieren eine "Digitale Demenz". Seiner Ansicht nach macht das Internet süchtig und langfristig dumm.
In Europa steigt die Zahl der Rentner immer weiter an. Ein Internetportal sorgt dafür, dass ihre Berufserfahrung nicht ungenutzt bleibt: Denn davon kann die Gesellschaft profitieren.
Immer mehr Ruheständler suchen nach Aktivitäten und wollen ihre Lebenserfahrung weitergeben. Über das Portal „rentarentner.de“ kommen sie mit Menschen zusammen, die von ihnen lernen wollen. Auf der Website werden sehr unterschiedliche Dienstleistungen angeboten: Hunde ausführen, Englisch unterrichten oder Beratungen bei Bankgeschäften. Die Bezahlung ist meist Verhandlungssache.
Als Kind der 80er ist Zach King ein riesengroßer Videospiel-Fan. Seinen Feierabend widmet der amerikanische Filmemacher nun seinen Helden - in Papierform. Mehr als 800.000 Mal wurde sein Clip "Mario - Post it Life" bereits geklickt.
7.000 Post-its hat der Filmemacher für seinen Kurzfilm verklebt. Eigentlich eine Verschwendung von Büro-Material und bei manchem Arbeitsgeber ein Kündigungsgrund. So aber ist es ein großartiger Stop-Motion-Film über Super Mario und Pacman geworden.