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Schlechteste Note für GM

12. Mai 2014

General Motors (GM) hat mit weiteren Imageproblemen zu kämpfen. Zusätzlich zum Rückruf-Skandal ist die Opel-Mutter im Ansehen der Zulieferer auf einen Tiefpunkt gesunken.

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GM-Logo vor US-Flagge (Foto: EPA/JEFF KOWALSKY)
Bild: picture-alliance/dpa

Die Zulieferer bewerten GM unter den großen US-Autoproduzenten als das Unternehmen, mit dem die Zusammenarbeit am schlechtesten ist, wie aus der jährlichen Erhebung des Beratungsunternehmens Planning Perspectives hervorgeht. Bislang war es der Chrysler-Konzern, der auf dem letzten Platz lag.

Toyota und Honda wurden in der aktuellen Umfrage als die Beliebtesten ermittelt, gefolgt von Nissan und Ford. Noch schwerer als mit GM kommen die US-Zulieferer mit den deutschen Herstellern Mercedes Benz und Volkswagen zurecht. In der um die ausländischen Hersteller erweiterten Umfrage schafft es BMW hingegen auf Platz zwei hinter Toyota.

Wegen fehlerhafter Zündschlösser hatte GM zunächst 2,6 Millionen Fahrzeuge zurückgerufen. Bei Unfällen, die durch das mangelhafte Teil ausgelöst wurden, starben in den vergangenen Jahren mindestens 13 Menschen. Mittlerweile summieren sich die Rückrufe auf fast sieben Millionen Fahrzeuge. Die US-Behörden untersuchen, warum GM mit dem Rückruf so lange wartete, obwohl die Probleme seit mehr als zehn Jahren bekannt waren. Auf das Unternehmen kommt eine Klagewelle zu.

ul/kle (rtr)