In dieser Ausgabe: Satellitenparkplätze in Mondnähe | Blaues LED-Licht hält wach | Sportwissenschaftler als Trainer
Trotz knapper Kassen gilt die Eroberung von Mond und Mars weiterhin als großes Vorhaben der Europäischen Raumfahrt. Ein erstes Ziel: ein Außenposten auf dem Mond, nötig für weitere Reisen tiefer ins All.
Doch die Station müsste rund um die Uhr erreichbar sein. Stuttgarter Weltraumforscher untersuchen, wie sich eine dauerhafte Funkverbindung einrichten lässt. Sie wollen dazu Kommunikationssatelliten auf einer Position zwischen Mond und Erde parken, an der sich die Anziehungskräfte der beiden Himmelskörper gegenseitig aufheben, so dass die Satelliten keinen Treibstoff bräuchten, um ihre Position zu halten.
Interview mit Prof. Harald Hiesinger, Geologe, Universität Münster. Zur Frage, warum 43 Jahre nach der ersten Mondlandung der Himmelskörper wissenschaflich immer noch interessant ist.
Oscar Kalleson aus Accra (Ghana) fragt: Kann man auf dem Mond Bergbau betreiben?
Kapitäne, Piloten, Ärzte - in immer mehr Berufen gehört der Einsatz von Computersimulatoren zur Ausbildung. Der Vorteil: Schwierige oder gefährliche Situationen können auf diese Weise realitätsnah geprobt werden, so dass sich die Kandidaten gefahrlos auf ihren Einsatz in der Praxis vorbereiten können. Projekt Zukunft stellt einige Beispiele vor.
Für Gold im Spitzensport reichen Talent und hartes Training allein oft nicht mehr aus. Sportwissenschaftler der Universität Bern wollten herausfinden, welche Faktoren für das Abwehrverhalten einer Beachvolleyballspielerin wichtig sind.
Im Sensomotorik-Labor haben sie während des Trainings vor einer Videoprojektion mit Sensoren und Spezialbrille untersucht, wie und wann sich die Spielerin bewegt, wohin sie blickt und ob ihre Entscheidung richtig ist. Im Ergebnis entwickelten die Forscher zum Beispiel eine Methode, die Aufmerksamkeit der Spielerin schneller auf das Spielentscheidende zu fokussieren.
Blaues Licht verhindert das Einschlafen. Dass diese Erkenntnis auch beim Fernseh-Konsum eine Rolle spielt, hat ein Schweizer Forscherteam jetzt bestätigt.
Denn das Licht der Flachbildschirme hat einen hohen Anteil an blauem Licht, das über spezielle Lichtrezeptoren im Auge das Tag-Nacht-Rhythmusgefühl des Menschen stark beeinflusst. Die Forscher haben Hirnströme gemessen, die Bildung des Schlafhormons Melatonin untersucht und herausgefunden: TV-Licht verzögert die Melatonin-Bildung um