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Projekt Zukunft 21.10.12 | 21:30 - 22:00 UTC

"Wir müssen in den Dimensionen des Wasserkreislaufs denken."

Beitrag Prof. Dietrich Borchardt

"Wir müssen in den Dimensionen des Wasserkreislaufs denken."

Beitrag 11.10.2012 DW PZUD Ulf A. Oerom

Kluge Köpfe - Der Molekularbiologe Ulf Andersson Ørom

Beitrag

Die Projekt-Zukunft-Zuschauerfrage

Medikamente, Pflanzenschutzmittel - viele schädliche Substanzen belasten das Trinkwasser, nicht nur in Deutschland. Kläranlagen sind da wirkungslos. Forscher arbeiten an einer Lösung: umweltfreundliche Chemikalien, die sich von selbst zersetzen.

Themen der Sendung

Trinkwasser - Umweltschutz mit Öko-Medikamenten

Trinkwasser in Deutschland ist nicht so sauber, wie es scheint: Die Kläranlagen können biologisch wirksame Stoffe wie Arzneimittel und Pflanzenschutzmittel nicht entfernen. Und niemand kennt die Langzeitfolgen für den Menschen.

Lüneburger Forscher setzen deshalb auf ein neues Konzept: biologisch abbaubare Wirkstoffe. Ein Krebsmedikament, das im Abwasser zerfällt, haben sie bereits entwickelt, Chemikalien für die Textilhersteller sind in Arbeit. Wunsch der Forscher: Auch Pharma- und Chemieindustrie sollten sich an dem Öko-Projekt beteiligen.

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"Wir müssen in den Dimensionen des Wasserkreislaufs denken."

Durch Medikamentenrückstände und andere Chemikalien sind die Gewässer in Deutschland belastet. Kläranlagen können Arzneimittel oder Pflanzenschutzmittel, die in das Wasser gelangt sind, nicht ausreichend herausfiltern. Was kann die Wissenschaft beisteuern, um die Wasserqualität zu sichern? Ein Interview mit Prof. Dietrich Borchardt, Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ).

Die Superhimbeere - Gesundheit zum Pflücken

Europäische Wissenschaftler wollen die Himbeere verbessern. Sie enthält nämlich neben Vitaminen und Mineralstoffen auch Polyphenole. Das sind medizinisch wirksame Substanzen, die möglichweise die Abwehrkräfte des Menschen stärken.

Die Forscher haben entdeckt: Bestimmte Bodenpilze bewirken, dass der Polyphenol-Gehalt der Früchte steigt. In einer sonnenreichen Region der Schweiz erforschen sie nun die Details für den Anbau der Super-Himbeere mit Bodenpilzen.

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Kluge Köpfe - Der Molekularbiologe Ulf Andersson Ørom

Der Däne Ulf Andersson Ørom forscht in Berlin am Max-Planck-Institut für Molekulare Genetik. Dort leitet der 33jährige ein eigenes Forscherteam. Die Wissenschaftler untersuchen darin Teile des menschlichen Erbmaterials, deren Nutzen lange nicht klar war.

Heute zeichnet sich ab: Sie steuern den Entwicklungsprozess - von der befruchteten Eizelle bis zum fertigen Lebewesen. Ganz praktisch kann sich Ulf A. Ørom zuhause mit dem Thema beschäftigen: Vor wenigen Wochen ist seine erste Tochter zur Welt gekommen.

Unter dem Titel "Kluge Köpfe" stellt "Projekt Zukunft" junge Nachwuchswissenschaftler aus aller Welt vor, die in Deutschland leben und forschen.

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Die Projekt-Zukunft-Zuschauerfrage

Abhee Purbhoo aus Port Louis (Mauritius) fragt: Warum ist Kernfusion so schwierig?

Rohstoffsuche - Das älteste Goldbergwerk der Welt

Im Kaukasus, in der Nähe der georgischen Hauptstadt Tiflis, hat ein deutsch-georgisches Forscherteam das vermutlich älteste Goldbergwerk der Welt entdeckt, 5.000 Jahre alt. Im Laufe der Ausgrabungen zeigte sich, dass die technische Entwicklung damals auf einem erstaunlich hohem Niveau war.

25 Meter tief unter der Erde wurde das Gold mit unterschiedlichen Steinwerkzeugen und ausgefeilter Technik aus dem Fels abgebaut. Und das ohne Dynamit: Das Gestein wurde erst erhitzt, dann mit kaltem Wasser übergossen und so abgesprengt.

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