Medikamente, Pflanzenschutzmittel - viele schädliche Substanzen belasten das Trinkwasser, nicht nur in Deutschland. Kläranlagen sind da wirkungslos. Forscher arbeiten an einer Lösung: umweltfreundliche Chemikalien, die sich von selbst zersetzen.
Trinkwasser in Deutschland ist nicht so sauber, wie es scheint: Die Kläranlagen können biologisch wirksame Stoffe wie Arzneimittel und Pflanzenschutzmittel nicht entfernen. Und niemand kennt die Langzeitfolgen für den Menschen.
Durch Medikamentenrückstände und andere Chemikalien sind die Gewässer in Deutschland belastet. Kläranlagen können Arzneimittel oder Pflanzenschutzmittel, die in das Wasser gelangt sind, nicht ausreichend herausfiltern. Was kann die Wissenschaft beisteuern, um die Wasserqualität zu sichern? Ein Interview mit Prof. Dietrich Borchardt, Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ).
Europäische Wissenschaftler wollen die Himbeere verbessern. Sie enthält nämlich neben Vitaminen und Mineralstoffen auch Polyphenole. Das sind medizinisch wirksame Substanzen, die möglichweise die Abwehrkräfte des Menschen stärken.
Die Forscher haben entdeckt: Bestimmte Bodenpilze bewirken, dass der Polyphenol-Gehalt der Früchte steigt. In einer sonnenreichen Region der Schweiz erforschen sie nun die Details für den Anbau der Super-Himbeere mit Bodenpilzen.
Der Däne Ulf Andersson Ørom forscht in Berlin am Max-Planck-Institut für Molekulare Genetik. Dort leitet der 33jährige ein eigenes Forscherteam. Die Wissenschaftler untersuchen darin Teile des menschlichen Erbmaterials, deren Nutzen lange nicht klar war.
Heute zeichnet sich ab: Sie steuern den Entwicklungsprozess - von der befruchteten Eizelle bis zum fertigen Lebewesen. Ganz praktisch kann sich Ulf A. Ørom zuhause mit dem Thema beschäftigen: Vor wenigen Wochen ist seine erste Tochter zur Welt gekommen.
Unter dem Titel "Kluge Köpfe" stellt "Projekt Zukunft" junge Nachwuchswissenschaftler aus aller Welt vor, die in Deutschland leben und forschen.
Abhee Purbhoo aus Port Louis (Mauritius) fragt: Warum ist Kernfusion so schwierig?
Im Kaukasus, in der Nähe der georgischen Hauptstadt Tiflis, hat ein deutsch-georgisches Forscherteam das vermutlich älteste Goldbergwerk der Welt entdeckt, 5.000 Jahre alt. Im Laufe der Ausgrabungen zeigte sich, dass die technische Entwicklung damals auf einem erstaunlich hohem Niveau war.