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Themen: Weihnachten in der Krise | Dort helfen, wo es nötig ist | Die Stimmung im Land | Charlotte Link ganz privat | Schöne Momente 2012

Themen der Sendung

Weihnachten in der Krise

Schon allein das Wort "Eurokrise" zu hören, verursacht bei Carsten Brzeski inzwischen ein Gefühl des Grauens.

Der deutsche Finanzanalyst lebt mit Frau und Kindern in Brüssel, sieht sich mit den Begleit-Problemen ständig konfrontiert: Seine Frau ist als niederländische EU-Abgeordnete in Sachen Krise dauernd auf Achse und auch er ist deshalb in seinem Beruf extrem eingespannt. Zeit für die Familie bleibt da kaum noch übrig. Auch in Rom und Warschau ist ML unterwegs, um bei deutschen Familien nachzufragen, wie sie die Weihnachtszeit vor Ort erleben.

Dort helfen, wo es nötig ist

Zwar ist in der Vorweihnachtszeit die Spendenbereitschaft in der Bevölkerung groß -doch in vielen Familien mangelt es das ganze Jahr über an wichtigen Dingen.

Da gibt es eine alleinerziehende Mutter, die sich den Kinderwagen nicht leisten kann, den sie dringend benötigt. Eine Familie, die nach der Geburt von Zwillingen überfordert ist. Ein Tierparkbesuch, den sich die Kinder schon so lange wünschen, und die Familie sich nicht leisten kann. Um diesen Menschen möglichst schnell und unbürokratisch helfen zu können, ist das Projekt "Familien in Not" entstanden. Das Konzept scheint einfach: Paten geben Geld, das dann direkt in die betroffenen Familien gelangt. Marion Koch ist Mitarbeiterin der Hilfsorganisation und zeigt, wie gut der Plan funktionieren kann.

Die Stimmung im Land

Die Situation jüdischer Mitbürger in Deutschland scheint unterschiedlich.

Während einerseits junge Zuwanderer sich in Berlin durchaus wohlfühlen würden, wie ein Student der Gemeinde meint, prangert andererseits der jüdische New Yorker Autor Tuvia Tenenbom in seinem neuen Buch "Allein unter Deutschen. Eine Entdeckungsreise" eine extrem hohe Judenfeindlichkeit gerade in Deutschland an. Auch ein jüdischer Fußballverein in Berlin sieht sich ständigen Attacken vor allem muslimischer Angreifer ausgesetzt. Betroffene berichten über ihre Eindrücke.

Charlotte Link ganz privat

Sie ist erfolgreiche Autorin, mit 16 schrieb Charlotte Link ihren ersten Roman.

"Ich behalte Ziele im Auge", sagt die 48-Jährige über sich selbst. Allerdings habe sie ein wenig den Hang, es allen recht machen zu wollen und das empfinde sie manchmal als große Schwäche. Im Interview verrät die Autorin auch, was sie am Schreiben fasziniert und weshalb sie sich aktiv für den Tierschutz einsetzt.

Schöne Momente 2012

Über viele bewegende und auch beeindruckende Schicksale wurde 2012 berichtet:

Wie über die Frau, die im Wachkoma ein Kind gebärt und mit Hilfe ihres Mannes wieder laufen kann. Die 15-jährige Malala aus Pakistan, die ihr Leben riskiert, um Bildung für Mädchen einzufordern. Oder auch die gekündigten "Schlecker-Frauen", die sich erfolgreich selbständig machen. Ein Rückblick auf Geschichten, die nicht zuletzt Mut machen sollen für ein neues Jahr.