1. Zum Inhalt springen
  2. Zur Hauptnavigation springen
  3. Zu weiteren Angeboten der DW springen

Stellenabbau bei Microsoft

17. Juli 2014

Es ist der größte Personalabbau der Unternehmensgeschichte: Der Software-Gigant Microsoft streicht 18.000 der insgesamt 127.000 Arbeitsplätze.

https://p.dw.com/p/1CeZk
Symbolbild Microsoft streicht bis zu 18 000 Stellen
Bild: picture-alliance/dpa

Wie das Software-Unternehmen am Donnerstag mitteilte, ist der Abbau von 13.000 Stellen bereits in die Wege geleitet. Die restlichen 5 000 sollen dann bis Mitte des kommenden Jahres folgen.

Der Großteil der Jobs wird in den zugekauften Nokia-Sparten gestrichen. Rund 25.000 Menschen sind bei Nokia angestellt, davon 4700 in Finnland. Auch der finnische Handy-Konzern steht damit vor dem größten Stellenabbau seiner Geschichte. Der Abbau werde 1,1 bis 1,6 Milliarden Dollar vor Steuern kosten, hieß es aus dem Konzern. Microsoft-Chef Satya Nadella versprach betroffenen Mitarbeitern, die nun binnen eines halben Jahres informiert werden sollen, Abfindungen und Hilfe bei der Suche nach neuen Jobs.

Massiver Abbau in der Software-Branche

Im April erst hatte Microsoft den angeschlagenen Nokia-Konzern für 7,2 Milliarden Dollar gekauft. Microsoft hatte bereits bei Abschluss des Deals angekündigt, binnen 18 Monaten jährlich 600 Millionen Dollar einsparen zu wollen. Zuletzt hatte Nadella versucht, das Unternehmen mit einer neuen Palette von Online-Diensten, Apps und Mobilgeräten fit für die Zukunft zu machen. Microsoft ist nicht der einzige Konzern der Software-Branche, der derzeit Stellen streicht: Auch Hewlett-Packard, IBM, Intel und Cisco bauen zum Teil massiv Jobs ab.

js/uh (dpa,rtr)