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Reichensteuer oder Sparpaket - wird das Wahljahr zum Zahljahr?

Wird 2013 zum Jahr der Lohnsteigerungen wie es Ökonomen und Gewerkschaften fordern? Oder gar das Jahr des Mindestlohns? Immerhin sehen selbst die Experten des Weltwirtschaftsforums Einkommensunterschiede als derzeit größtes globales Risiko. Oder müssen wir uns zunächst um das zweitgrößte Risiko kümmern: um die Überschuldung vieler Staaten?

Die Fakten sprechen für sich. Jede Bundesregierung, gleich welcher Couleur, wird sich Ende dieses Jahres mit der Notwendigkeit umfassender Haushaltskonsolidierung konfrontiert sehen. Die Sparpläne der Union scheinen bereits in den Schublanden in Berlin zu liegen. Das Magazin "Spiegel" hatte vor drei Wochen berichtet, im Bundesfinanzministerium plane man niedrigere Renten, steigende Verbrauchssteuern zum Beispiel auf Bücher, Tierfutter und Lebensmittel, sinkende Zuschüsse für die gesetzliche Krankenversicherung, die Einführung eines Gesundheits-Solis sowie höhere Rentenabschläge für Frühruheständler.

SPD und Kanzlerkandidat Steinbrück dagegen wollen unter anderem mit einer "Reichensteuer" für mehr Gerechtigkeit und mehr Geld in der Staatskasse sorgen. Möglicher Erfolg offen - denn Frankreich lässt grüßen oder besser gesagt: "Gérard Depardieu aus Moskau". Wie schwierig wird 2013? Kommen erst billige Wahlversprechen und dann die teure Wahrheit? Wer wird zur Kasse gebeten?

Gäste:
Sigmar Gabriel (SPD)
- Parteivorsitzender
Edmund Stoiber (CSU) - ehemaliger bayerischer Ministerpräsident, EU-Beauftragter
Dieter Hundt - Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA)
Uwe Hück - Betriebsratsvorsitzender der Porsche AG
Frank Lehmann - Wirtschaftsjournalist und Börsenexperte