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Kandidaten gekürt, Wähler frustriert - wer macht noch Politik fürs Volk?

Die Krönungsmessen sind gesungen, die großen Volksparteien haben festgelegt, wer ihrer Ansicht nach im nächsten Jahr ins Kanzleramt einziehen soll: Wieder Angela Merkel - oder Peer Steinbrück? Beide, CDU wie SPD, haben ihre Kandidaten mit einem Traum-Ergebnis ausgestattet, wie es in Deutschland nur bei solchen parteiinternen Wahlen erzielbar ist: mehr als 97 Prozent für die Amtsinhaberin, 93,5 Prozent für den Herausforderer. Der Jubel ist schnell verhallt, er steht mehr für den Wunsch nach absoluter Geschlossenheit im Wahlkampf als für echte Begeisterung über die jeweiligen Spitzenkandidaten, ihr Programm und ihre Glaubwürdigkeit.

Und das gilt - trotz der Popularität vor allem der Kanzlerin - erst recht bei den Wählern! Die fragen sich in großer Zahl besorgt: Wer macht noch Politik fürs Volk? Wissen unsere Volksvertreter unter der Berliner Reichstagskuppel noch Bescheid über unsere Alltagsängste? Oder sind sie entrückt - in ihre ganz eigene Welt?

Gäste:
Norbert Röttgen (CDU)
- MdB, CDU-Spitzenkandidat in NRW
Klaus von Dohnanyi (SPD) - ehem. Bürgermeister Hamburgs
Katrin Göring-Eckardt (Bündndis90/DieGrünen) - Spitzenkandidatin für die Bundestagswahl 2013
Leni Breymaier - Verdi-Landesbezirksleiterin
Martin Delius (Piratenpartei) - MdB
Werner Peters (Nichtwählerpartei) - Parteigründer und -vorsitzender