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Gesamte Sendung 06.02.13 | 09:30 - 10:00 UTC

Made in Germany - Das Wirtschaftsmagazin

Gesamte Sendung

Made in Germany - Das Wirtschaftsmagazin

Beitrag

Energiewende - Streit um die Kosten

Beitrag

Griechenland - Krisenrezepte eines Unternehmensberaters

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Studiogespräch zur Schuldenkrise: Ist das Schlimmste überstanden?

Beitrag 
subject;Leoni german campany in Tunisia
-photos;khedir mabrouka
-date;2010

Wirtschaft in der arabischen Welt: Junge Fachkräfte in Tunesien

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Anders Wirtschaften: Folge Deinem Herzen - auch in der Karriere

Das eigene Talent verschwenden für etwas, was andere nur reicher macht? Nein, dachten sich drei Studenten und gründeten das Sozialunternehmen "Rock your Life!", um benachteiligten Schülern zu helfen. "Made in Germany " über eine neue Generation junger Talente.

Themen der Sendung

Energiewende - Streit um die Kosten

Die Förderung erneuerbarer Energien hat in Deutschland nicht nur Freunde. Denn die Kosten für den Ausbau von Wind- und Solarstrom werden auf den Strompreis umgelegt - und der steigt Was den Privathaushalt ärgert, geht so manchem Unternehmen an die Substanz, aber nicht allen.

Denn während einige Betriebe mit hohem Energieverbrauch von der Ökostrom-Umlage befreit sind, müssen andere zahlen. Darüber ärgert sich zum Beispiel der Markisenhersteller Schmitz in Nordrhein-Westfalen. Dan Hirschfeld hat hier erfahren, welche Nachteile die Energiewende einem Unternehmen bringt, das jahrelang konsequent auf energieeffiziente Strukturen gesetzt hat. Der Geschäftsführer begrüßt die neuen Pläne des Bundesumweltministeriums. Bisher von der Umlage befreite Unternehmen sollen an den Kosten beteiligt werden. Und auch die Profiteure der Energiewende, die Betreiber von Wind-, Photovoltaik- und Biogasanlagen, sollen jetzt zahlen.

Griechenland - Krisenrezepte eines Unternehmensberaters

Griechenland ist längst noch nicht gerettet. Das Land steckt nach wie vor tief in der Rezession und die Gefahr einer Staatspleite ist nicht gebannt. in Athen versucht Unternehmensberater Leonidas Damianidis, griechische Firmen vor dem Ruin zu bewahren. Sein Rat: konsequent aufs Ausland setzen, vor allem auf den deutschen Markt.

Der heimische Markt, meint Damianidis, wird sich auf absehbare Zeit nicht erholen. Er hat Kunden in allen wichtigen Branchen Griechenlands. Miltiades Arsenopoulos ist bei Beratungsgesprächen mit einem Hotelier und einem Pharmahersteller dabei. Der eine fürchtet, das der Tourismus-Standort Griechenland wegen der Proteste an Image eingebüßt hat, der andere klagt über immer strengere Steuergesetze. Aber beide sehen Licht am Horizont.

Studiogespräch zur Schuldenkrise: Ist das Schlimmste überstanden?

Viele Ökonomen, Banker und Analysten sagen, das Schlimmste der Eurokrise sei überstanden. Wir fragen nach bei Ansgar Belke, Finanzmarktexperte an der Uni Duisburg/Essen. Zu früh gejubelt oder ist da was dran?

Wirtschaft in der arabischen Welt: Junge Fachkräfte in Tunesien

26 Prozent Arbeitslosigkeit unter den jungen Menschen - auch das war einer der Auslöser für die Jasminrevolution in Tunesien. Das deutsche Unternehmen Marquardt stellt in Tunis Schaltanlagen her und bemüht sich, junge Fachkräfte im Land zu halten. Mit 1500 Mitarbeitern stellen sie immer noch Ingenieure ein, denn das Werk wird gerade vergrößert.

Im Gegensatz zu anderen internationalen Firmen hat Marquardt trotz der Umbrüche im Maghreb nie an einen Weggang aus Tunesien gedacht. Im Gegenteil, die Firma hat im Land investiert und macht weltweit einen Umsatz von 670 Millionen Euro. Marquardt verstärkt seine Investitionen im Bereich Automobilindustrie. Julia Henrichmann und Mabrouka Khedir waren in Tunis und haben einen der neuen Ingenieure getroffen, den 24jährigen Nizar Bouazizi, er arbeitet seit einem halben Jahr bei Marquardt.

Anders Wirtschaften: Folge Deinem Herzen - auch in der Karriere

Das eigene Talent verschwenden für etwas, was andere nur reicher macht, die Welt aber nicht gerechter oder fairer? Nein, dachte sich Elisabeth Hahnke - und anstatt den üblichen Karriereweg zu gehen, gründete sie mit zwei Kommilitonen das Sozialunternehmen "Rock your Life!". Die Idee dahinter: Studenten coachen benachteiligte Schüler und verhelfen so zu besseren Bildungs- und Jobchancen.

Einser-Abitur, Topabschluss an einer privaten Elite-Universität und ein Promotionsangebot von Siemens - beste Voraussetzungen für eine steile Karriere. Elisabeth Hahnke aber schlug alles aus. Heute hat die 28jährige mit ihrem Sozialunternehmen bereits 800 Coachingpaare deutschlandweit zusammengebracht und prominente Unterstützer gewonnen, wie Credit Suisse oder die BMW Stiftung. Sie und ihre Mitgründer können von der Geschäftsidee inzwischen sogar hauptberuflich leben. Als Karriereverweigerer sieht sich Elisabeth Hahnke übrigens nicht. "Wir verweigern nicht Karriere, sondern wir definieren Business neu." Carmen Meyer über eine neue Generation junger Talente.