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Gesamte Sendung 01.01.13 | 22:03 - 22:30 UTC

Made in Germany - Das Wirtschaftsmagazin

Gesamte Sendung

Made in Germany - Das Wirtschaftsmagazin

Beitrag

Anders Ausbilden - Siemens schult Azubis aus ganz Europa

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Anders Wirtschaften - Wachstum? Nein Danke!

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Können wir uns weniger Wachstum leisten?

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Anders Fertigen - Die Industrieproduktion der Zukunft

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Anders Motivieren - soziale Projekte als Auszeit vom Job

Alles wird anders .... Nicht nur gute Vorsätze sondern echte Veränderungen - dafür wird es auch in der Wirtschaft Zeit! "Made in Germany" stellt Unternehmen vor, die andere Wege gehen: Eine Firma die dem Wachstum abschwört oder ein Softwarekonzern, der es seinen Mitarbeitern ermöglicht, ihr Talent einige Wochen sozialen Projekten am anderen Ende der Welt zugute kommen zu lassen.

Themen der Sendung

Anders Ausbilden - Siemens schult Azubis aus ganz Europa

Viele von ihnen haben längst einen Universitätsabschluss in der Tasche. Doch nun sind sie wieder Auszubildende: 29 junge Europäer, unter anderem aus Spanien, Portugal und Griechenland. Sie werden bei Siemens zu Betriebselektrikern und Mechatronikern ausgebildet. Im Vergleich zu ihren Altersgenossen in der Heimat sind sie Glückspilze.

800 Euro monatlich verdienen die sogenannten "Europeans" als Siemens-Azubis. Zu Hause müssen davon manche ihre ganze Familie ernähren, sagt zum Beispiel Vlasios Ntizos. Er kommt aus Griechenland, seine Mit-Azubis stammen aus 13 verschiedenen Ländern. Neben ihrem Gehalt bekommen sie eine kostenlose Wohnung, vier Heimflüge und Deutschunterricht. Grit Hofmann hat die europäischen Azubis bei Siemens getroffen. Für das Unternehmen ist diese Ausbildung zwar ein Drittel teurer als die normale Lehre, trotzdem ist es kein Solidaritätsprogramm für die Krisenländer, denn Siemens sucht für seine ausländischen Standorte dringend gut ausgebildete, zweisprachige Fachkräfte.

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Anders Wirtschaften - Wachstum? Nein Danke!

Susanne Henkel betreibt in Baden-Württemberg einen 50-Mann-Betrieb für Stahlrohrmöbel. Sie werden von Hand bespannt und bestehen aus hochwertigen Materialien. Die Devise ihres Wirtschaftens lautet: "Wachstum? - Nein danke." Umsatzwachstum ist für sie kein Unternehmensziel. "Wertiger werden" lautet stattdessen Henkels Motto.

Gewinne will sie nicht aus immer höheren Verkaufszahlen generieren, sondern aus verbesserten Produkten und optimierten Kosten. Dazu zählt auch, dass zu jeder Liege lebenslang Reparaturen, Neubespannung und Umlackierung angeboten werden Entsprechend werden die Stahlrohrmöbel konzipiert. Immerhin die Hälfte des Neupreises zahlt der Kunde für die Überarbeitung. Holger Trzeczak hat die Unternehmerin getroffen und sich ihr nachhaltiges Konzept zeigen lassen.

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Können wir uns weniger Wachstum leisten?

Weniger Konsum bedeutet auch weniger Produktion, weniger Produktion heißt weniger Arbeit - wie lange würde unser Wirtschaftssystem das aushalten oder brauchen wir gar ganz neue ökonomische Grundlagen? Darüber sprechen wir mit dem Vertreter der Postwachstumsökonomie Niko Paech. Er ist Volkswirt an der Universität Oldenburg

Anders Fertigen - Die Industrieproduktion der Zukunft

Deutschland bereitet sich auf die nächste Stufe der Industrialisierung vor, auf die "Industrie 4.0". Reale und digitale Arbeitswelten werden konsequent zusammengeführt. In menschenleeren Produktionsstätten kommunizieren künftig Werkstücke mit Maschinen, Arbeitsabläufe werden verschlankt. Damit will Deutschlands Industrie wettbewerbsfähig bleiben.

"Industrie 4.0" kann man bereits heute am Deutschen Forschungszentrum für künstliche Intelligenz in Kaiserslautern sehen. Dort entscheiden in der "Klugen Fabrik" die Maschinen selbst, was und wann sie herstellen. "Industrie 4.0" bedeutet aber viel mehr. Im Fortiss-Institut in München tüfteln Forscher an Industrie-Robotern, die für Menschen deutlich einfacher zu bedienen sind als bisher. Miltiades Arsenopoulos hat sich diese beiden Entwicklungszentren angesehen und mit Experten und Entwicklern über Chancen, Herausforderungen und Grenzen der Produktion von morgen gesprochen.

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Anders Motivieren - soziale Projekte als Auszeit vom Job

Ausstieg aus der normalen Arbeit - Einstieg in ein soziales Projekt - das ist das "Social Sabbatical" wie es SAP für seine Mitarbeiter eingeführt hat. Gerichtet an die sogenannten "High Potentials" haben künftige Führungskräfte für vier Wochen die Gelegenheit, ihr Wissen in soziale Projekte einzubringen und jede Menge Eindrücke wieder mit nach Hause zu nehmen.

Die Routine im Job einmal für vier Wochen hinter sich lassen, interkulturelle Erfahrungen sammeln und das eigene Wissen weitergeben - das "Social Sabbatical" ist für jeden eine besonders prägende Zeit. Vor allem, wenn es in Länder wie Indien geht. Manuela Kasper-Claridge war in Deutschland und im indischen Bangalore bei dem Bildungsprogramm dabei und begleitete zwei Teilnehmer bei ihrer außergewöhnlichen Erfahrung.

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