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Horst Hrubesch: Dieser Mann machte 1980 mit seinen zwei Toren die deutsche Nationalmannschaft zum Europameister. Drei Jahre später holte er mit dem HSV und Spielerkollegen wie Felix Magath, Manfred Kaltz und Thomas von Heesen den Europapokal der Landesmeister nach Hamburg.

Allerdings stand er im Fußballgeschäft immer höchst ungern im Rampenlicht. Im Gegensatz zur aufgeheizten Atmosphäre im Stadion liebte er als Ausgleich die Ruhe. Auf dem Platz war er ein Freund einfacher Lösungen: Flanke, Kopfball, Tor. Ein Stürmer, der als "Kopfballungeheuer" beim Gegner gefürchtet war.
Horst Hrubesch ist im Ruhrpott aufgewachsen und weiß, was Arbeit bedeutet. Er galt nicht als filigraner Spieler, gab aber bis zum Letzten alles für seine Mannschaft. Fußballprofi zu sein, war für ihn immer ein Geschenk.
Mittlerweile führt er das Leben, das er sich immer gewünscht hat. Auf einem eigenen Hof in der Nähe von Uelzen hält er Pferde. Dennoch dreht sich immer vieles noch um Fußball. Er trainiert zur Zeit die U19-Nationalmannschaft. Schon 2008 gewann er mit der damaligen U19 den EM-Titel und führte 2009 - als Interimscoach - die U21 ebenfalls zur Europameisterschaft. Es sind "seine Jungs", alle wollen große Stars werden, so wie Hrubesch einer war. Hrubesch selbst hat die Bodenhaftung nie verloren. Werte wie Geradlinigkeit, Ehrlichkeit und Willensstärke haben ihn immer begleitet, und diese vermittelt er jetzt der nachfolgenden Fußballergeneration.