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Ratingagenturen

Großbritannien verliert Top-Bonität

Als zweite Ratingagentur hat Fitch den Daumen für Großbritannien gesenkt. Mit dem Verlust der Top-Bonität, könnte das Land schon bald höhere Zinsen auf seine Kredite zahlen müssen.

Flags are seen above a souvenir kiosk near Big Ben clock at the Houses of Parliament in central London June 26, 2012. Britain's landmark Big Ben clock tower adjoining the Houses of Parliament will be renamed Elizabeth Tower to mark Queen Elizabeth's 60th year on the throne, a parliamentary official said on Tuesday. REUTERS/Paul Hackett (BRITAIN - Tags: TRAVEL ROYALS POLITICS ENTERTAINMENT CITYSPACE)

Großbritannien Symbolbild Olympische Spiele in London Big Ben und Flagge

Es ist ein erneuter Rückschlag für Großbritannien. Nachdem die Ratingagentur Moody's bereits Ende Februar die Kreditwürdigkeit des Landes von "AAA" auf "AA+" herabgestuft hat, folgte nun auch Fitch. Die dritte große Ratingagentur Standard & Poor's gibt dem Königreich zwar noch das begehrte "Triple-A". Doch auch hier ist die Bewertung negativ - eine Herabstufung könnte also bald folgen.

Die Ratingagentur Fitsch begründete den Schritt mit den trüben Aussichten für die wirtschaftliche Entwicklung des Landes und den angespannten Staatsfinanzen. Der Ausblick für die aktuelle Bewertung sei allerdings stabil. Das Königreich muss also erstmals nicht mit einer weiteren Herabstufung rechnen. Dennoch könnten die Zinsen für Kredite nun etwas teuerer werden.

Moodys entzieht Großbritannien die Top-Bonität (23.02.2013)

Die Finanzkrise und die Folgen hatten die Staatsverschuldung Großbritanniens rasant ansteigen lassen. Der Gesamtschuldenberg verdoppelte sich in fünf Jahren und liegt nun bei rund 90 Prozent der Wirtschaftsleistung. Vor allem der riesige Finanzsektor des Landes hat dazu beigetragen, da er in der Finanzkrise stark auf staatliche Rettungsaktionen angewiesen war.

Nach der Herabstufung des Königreichs erhalten nur noch wenige Länder die Spitzennote von allen drei Ratingagenturen - darunter ist auch Deutschland. Die USA und Frankreich gehören dem "Triple-A-Club" bereits nicht mehr an.

nm/uh (dpa, rtr, afp)

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