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Gesamte Sendung 05.02.13 | 09:30 - 10:00 UTC

Global 3000 - Das Globalisierungsmagazin

Gesamte Sendung

Global 3000 - Das Globalisierungsmagazin

Beitrag 28.01.2013 DW GLOBAL 3000 FB Rio

Fragebogen: Ana Filipa Alves, Sambatänzerin in Rio de Janeiro

Beitrag 28.01.2013 DW GLOBAL 3000 YGL Badenoch

Young Global Leaders - Lateinamerika: Gina Badenoch, Mexiko

Beitrag 28.01.2013 DW GLOBAL 3000 Klima Indien

Indiens bedrohtes Paradies - Klimaschutz durch Umweltunterricht

In Nairobis Slums ist der Kauf von frischem Gemüse für viele Familien zu teuer- zu viele Menschen, zu wenig Platz für Anabuflächen. Eine einfache und effektive Lösung sind die sogenannten Sackgärten. In Stoffsäcken können die Slumbewohnerinnen ihr Gemüse selbst anbauen. Das Klima ist günstig, die Pflanzen wachsen schnell und der Sackgarten passt hinter jede Hütte.

Themen der Sendung

Fluch oder Segen - Vanuatus Vulkane als Touristenattraktion

Strom und fließendes Wasser sind in weiten Teilen Vanuatus unbekannt. Die Menschen leben von dem, was ihr Vorgarten hergibt. Unvorstellbar, dass jemand keine Hühner oder Schweine aufzieht. Mehr und mehr wird der Tourismus zum Wirtschaftsfaktor. Hauptattraktion: Der spuckende Vulkan Yasur. Alle drei Minuten führt er sein spektakuläres Schauspiel auf.

Fragebogen: Ana Filipa Alves, Sambatänzerin in Rio de Janeiro

Ana Filipa Alves (29) ist Sambatänzerin in Rio de Janeiro. Sie tanzt für "Unidos da Tijuca", die zur Zeit erfolgreichste Sambaschule der Welt: Gleich zweimal gewann die Schule den großen Karnevalswettbewerb in Rio in den vergangenen drei Jahren, das andere Mal wurde sie Vizemeister.

Vor gut einem Jahr ist Ana Filipa Alves aus ihrer Heimatstadt Sesimbra in Portugal nach Rio gezogen. Sie tanzt schon ihr ganzes Leben Samba und gehörte auch in Portugal zu einer der renommiertesten Sambaschulen.

Gemüse aus den Slums - die Sackgärten von Nairobi

Gemüse wird im Slum zwar verkauft, aber den meisten fehlt das nötige Geld dafür. Jetzt bauen einige Slumbewohnerinnen ihr Gemüse selbst an. Das Klima ist günstig, die Pflanzen wachsen schnell, wenn sie ausreichend gepflegt und gegossen werden. Aber im überbevölkerten Slum gibt es keinen Platz für einen Acker. Die Lösung sind sogenannte Sackgärten.

Jennifer Akinyi und ihre Nachbarinnen brauchen für den Anbau von Zwiebeln, Spinat und Tomaten nur so viel Grund, dass ein oder zwei Säcke darauf passen. Darin wächst frisches Gemüse für ihre ganze Familie. Die Idee, diese Sackgärten anzulegen, kam 2012 von der italienischen Hilfsorganisation COOPI. Alleinerziehende Frauen mit vielen Kindern, die ihre Familien durchbringen müssen erhielten über die Organisation solche Säcke. Ein Kleinstgarten kostet inklusive Erde und Saatgut 15 Euro und wirft je nach Wetter, alle drei bis sechs Tage eine Ernte ab. Schade, dass es für die verrotteten Säcke keinen Ersatz gibt. Das Projekt hatte kein Geld für weitere Anschaffungen.

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Young Global Leaders - Lateinamerika: Gina Badenoch, Mexiko

Gina Badenoch kommt aus Mexiko. Die Tochter einer Mexikanerin und eines Engländers ist professionelle Fotografin. Als soziale Unternehmerin hat sie die Stiftung "Oios que Sienten" gegründet. Sie arbeitet mit behinderten Menschen, vorwiegend Blinden. Badenochs Ziel ist es deren Selbstbewusstsein zu stärken, ihnen die Voraussetzungen zu geben, eine Arbeit zu finden und eigenständig zu leben.

Badenoch ist eine von sechs sogenannten Young Global Leaders mit denen Global 3000 gesprochen hat. Sie sind Teil eines Netzwerks internationaler Führungspersönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Kultur. Ernannt vom Weltwirtschaftsforum, engagieren sich die Young Global Leaders für eine bessere und gerechtere Welt.

Indiens bedrohtes Paradies - Klimaschutz durch Umweltunterricht

Der kleinste indische Bundesstaat Goa zieht mit seinen Stränden jährlich Millionen Touristen an, die Wirtschaft des Landes hängt von ihnen ab. Die Urlauber wollen saubere Strände und Städte, doch Goa kämpft mit Bergen von Müll. Wenn der einfach verrottet, oder verbrannt wird, entstehen klimaschädliche Gase wie Methan.

Neben organisatorischen und finanziellen Hürden fehlt es in Goa noch am Bewusstsein Müll zu vermeiden. Deshalb setzt man auf die Jugend des Landes. Das Centre for Environment Education hat in den letzten Jahren schon an 1000 Schulen Jugendliche über den Klimawandel und den Schutz ihrer Umwelt aufgeklärt. Viele Umweltaktivisten arbeiten auch ehrenamtlich in anderen Projekten mit. Sie streiten für eine autofreie Zone in der Hauptstadt Panaji/Panjim oder für ein Nahverkehrssystem mit Bussen und einer U-Bahn. Soziale Netzwerke an der örtlichen Universität und die Medien helfen in Goa, die Projekte öffentlich zu machen.

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