Den Stromnetzen Osteuropas droht der Kollaps durch die deutsche Windenergie. Denn nicht der gesamte Strom aus den Windkraftanlagen kann über das deutsche Netz transportiert werden, die Nachbarländer müssen aushelfen. Die tschechische Regierung macht nun Druck in Berlin und Brüssel.
Hochspannung in der europäischen Energiepolitik. Der rasante Ökostromausbau in Deutschland bringt die Netze der Nachbarländer an die Belastungsgrenze.
20 Prozent des deutschen Stroms stammen aus erneuerbaren Energien. Windräder im Norden des Landes produzieren dabei den Löwenanteil, gebraucht wird der Strom aber im Süden. Weil das innerdeutsche Stromnetz zu schwach ist, fließt der Strom nun an windigen Tagen über die Nachbarländer. Tschechien droht jetzt damit, die Leitungen nach Deutschland zu kappen.
Österreich hat eine neue europakritische Partei mit einem Milliardär an der Spitze. In Umfragen erreicht die Stronach-Partei für die nächsten Parlamentswahlen 10 Prozent.
Immer mehr sogenannte "Squatter" besetzen in London öffentliche Gebäude. Angesichts horrender Mieten wollen sie leerstehende Spekulationsobjekte nutzen.
Kaum steht ein öffentliches Gebäude leer, ziehen sie ein: Obdachlose, Occupy-Aktivisten und Künstler. Sie nutzen die Räumlichkeiten als Schlafplatz, Kunstgalerie, Musikraum. Doch die Polizei in London geht nun verstärkt gegen die "Squatter" vor. Das Besetzen von Wohnhäusern ist bereits seit kurzem illegal.
Immer mehr Gotteshäuser stehen in Frankreich zum Verkauf. Eine der Kirchen sollte zur Moschee werden, doch das hat die katholische Kirche nun verhindert.
Immer weniger Franzosen zieht es sonntags in die Kirchen. Das ist auch im Städtchen Vierzon im Zentrum Frankreichs so. Dabei hat die 27000 Einwohner starke Gemeinde eine lange christliche Tradition und gleich sechs katholische Gotteshäuser. Eins zu viel für die rund 300 Gläubigen, die regelmäßig zur Messe gehen, entschied die Kirchenverwaltung. Sie beschloss ein Gotteshaus zu verkaufen. "Die Vereinigung der Marokkaner" im Ort meldete als erste Interesse an.