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Gesamte Sendung 02.01.13 | 22:03 - 22:30 UTC

Europa aktuell - Das Magazin aus Brüssel

Gesamte Sendung

Europa aktuell - Das Magazin aus Brüssel

Beitrag Bildtitel: Griechenland Flüchtlinge Rückkehrer
Bildbeschreibung: Pakistanische Rückkehrer am Flughafen. Seit Beginn der Krise kehren immer mehr Asylbewerber Griechenland den Rücken zu. Mit Hilfe des Rückkehrer-Programms kommen sie zurück in ihre Heimat aus der sie einst geflohen sind. 
Schlagwörter: Griechenland, Flüchtlinge, Asylbewerber, Rückkehrer
Herkunft: DW Eigendreh

Griechenland: Flüchtlinge wollen zurück

Beitrag Krankenhaus
krankenhaus; krankenhausbett; betten; korridor; gesundheit; medizinisch; gesundheitsbranche; operation; gesundheitssystem; heilung; hospital; flur; medizin; pflege; krankheit; krankenhausflur

Portugal/Spanien: im Notfall zum Nachbarn

Beitrag Prag (Tschechien): Blick vom Altstädter Brückenturm auf die Karlsbrücke über die Moldau auf die historische Kleinseite mit der Burg (r., oben). Besonders in der Urlaubszeit drängen sich Tausende Touristen durch die Hauptstadt Tschechiens, die in der Welt als Das Goldene Prag, die Hunderttürmige Stadt oder das Herz Europas bekannt ist. Prag ist ist eine der neun Städte, denen die Europäische Gemeinschaft den Titel Europäische Metropole des Jahres 2000 erteilt hat. Durch seine reiche Geschichte und seine historischen Bauten aller Epochen in der Altstadt, der Kleinseite und dem Burgviertel zählt die Stadt an der Moldau zu den meist besuchten Städten Europas.

Tschechien: tschechisch für Russen

Lange galt Griechenland für Asylbewerber aus der ganzen Welt als Tor nach Europa. Auf der Flucht vor Krieg und Verfolgung strömten sie dort über die europäische Außengrenze. Aber mit der Wirtschaftskrise ist das Asylsystem im Land zusammengebrochen.

Themen der Sendung

Griechenland: Flüchtlinge wollen zurück

Sie kamen zu Hunderttausenden in der Hoffnung auf ein besseres Leben in Europa. Jetzt kehren die ersten zurück in ihre alte Heimat - ohne Geld und mit wenig Hoffnung.

Viele hatten ihr Leben riskiert, um über das Mittelmeer oder den reißenden Grenzfluss Evros nach Griechenland zu gelangen - Flüchtlinge aus Afghanistan, Iran, Marokko und Nigeria. Doch die griechische Regierung ließ tausende wegen illegaler Einwanderung festnehmen. Griechenland gilt als eines der wichtigsten Durchgangsländer von Flüchtlingen aus aller Welt auf dem Weg in andere EU-Staaten.

Großbritannien/Frankreich: Krieg um Muscheln

Britische Trawler fischen vor der französischen Küste in internationalen Gewässern nach Jakobsmuscheln. Und das stört die französischen Fischer gewaltig.

Der Vorwurf: Der Fang finde in französischen Hoheitsgewässern und außerhalb der offiziellen Saison statt, er führe außerdem zu einer Überfischung. Französische Trawler griffen nun zu drastischen Mitteln: sie kreisten die britischen Schiffe ein und verhinderten die Weiterfahrt. Muscheln gehören zu den am meisten gegessenen Meeresfrüchten, und für Frankreich gelten sie als ein wichtiger Wirtschaftsfaktor.

Portugal/Spanien: im Notfall zum Nachbarn

Die Wirtschaftskrise in Portugal hinterlässt ihre Spuren nun auch bei der Gesundheitsversorgung. Immer mehr Portugiesen gehen im benachbarten Spanien ins Krankenhaus oder zum Arzt.

Um die Sparauflagen zu erfüllen, hatte die Regierung in Lissabon beim Gesundheitssystem den Rotstift angesetzt. Weniger Kliniken und teure Medikamente - mancherorts wurde die medizinische Rund-um-die-Uhr-Versorgung ganz abgeschafft. Viele Menschen suchen deshalb die kostenlosen Notdienste in Spanien auf. Der spanische Staat allerdings rechnet die Behandlungen am Ende wieder mit den Behörden in Portugal ab.

Tschechien: tschechisch für Russen

Historisch ist das Verhältnis zwischen Russland und Tschechien vorbelastet. Doch ein junger Russe will nun seinen Landsleuten helfen, schneller in Prag Wurzeln zu schlagen.

Igor Rubinovich gehört zu einer neuen Generation von Russen, die genug haben von Oligarchen und undurchsichtigen Strukturen daheim. Sie haben ihrem Land den Rücken gekehrt, um sich woanders eine Zukunft aufzubauen. In der tschechischen Hauptstadt Prag leben inzwischen Tausende Russen. Für sie hat Igor eine Art russisches Facebook erfunden. "Klub Pragmatiki" heißt seine Plattform, mit deren Hilfe sich die Russen längst auch offline in Prag vernetzen.