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Full episode 03.08.10 | 19:30 - 20:00 UTC

Made in Germany - Das Wirtschaftsmagazin

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Made in Germany - Das Wirtschaftsmagazin

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Infineon – Die Story eines Turnarounds

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Falck – Dänischer Rettungsdienst auf Expansionskurs

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Anders Wirtschaften, Teil 1: Regionalwert AG – Rettung für Bauernhöfe in Not

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Studiogast der Woche: Felix Oldenburg

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Jörg Woltmann – Berliner Unternehmer und Mäzen

Mitten in der schwersten Krise der Marktwirtschaft wächst die Kritik am System. Viele stellen sich die Frage, ob der Kapitalismus gescheitert ist und was für Alternativen es gibt. „Anders Wirtschaften“: die neue Serie bei MADE IN GERMANY. Wir zeigen, welche Unternehmen anders führen, wie sie anders ausbilden, wie ein anderes Banking funktioniert und wie man mit Ressourcen anders umgehen kann.

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Infineon – Die Story eines Turnarounds

Die Geschichte eines turbulenten Turnarounds! Vor einem Jahr noch drohte dem Speicherchip-Hersteller Infineon der Konkurs. Nun kommt das Unternehmen mit der Produktion kaum noch nach. Infineon hat sich auf hochwertige und lukrative Chips spezialisiert, die in Smartphones, Windanlagen oder Elektroautos gebraucht werden.

Falck – Dänischer Rettungsdienst auf Expansionskurs

In Dänemark schmückt ein weißer Falke 80% aller Krankenwagen. Er ist anerkannt als Symbol der „Ersten Hilfe“. Gleichzeitig ist er das Logo der Firma Falck. Falck ist das größte private Rettungsdienstunternehmen Europas und wird nach streng marktwirtschaftlichen Gesichtspunkten geführt.

In Dänemark ist Falck bereits Platzhirsch: Das Unternehmen hat 16.000 Mitarbeiter, macht mehr als eine Milliarde Euro Umsatz. Und es ist in Europa auf dem Vormarsch: In zehn Ländern betreibt es schon seine Rettungsdienste. Jetzt will Falck auch in Deutschland einsteigen. Der Rettungsdienstmarkt hierzulande ist 2 Milliarden Euro schwer, und er ist zu 90% aufgeteilt unter den großen Hilfsorganisationen - allen voran das Rote Kreuz. Private Anbieter sind die Ausnahme. Seit einem Urteil des Europäischen Gerichtshofes könnte sich der deutsche Markt nun öffnen. Falck wittert seine Chance! Eine Reportage von Grit Hofmann.

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Anders Wirtschaften, Teil 1: Regionalwert AG – Rettung für Bauernhöfe in Not

Eine Geldanlage mit geringen Renditeaussichten - das ist für die meisten Anleger nichts. Doch das gilt nicht für die Aktionäre der Regionalwert AG. Ihnen sind andere Werte wichtiger, z.B. der Erhalt kleiner Bauernhöfe in ihrer Region. Die Regionalwert AG, mit Sitz in der Nähe von Freiburg, hat sich genau das zum Ziel gemacht.

Die Idee dafür stammt von Christian Hiß, dem Gründer der Regionalwert AG. Er wollte dem Höfesterben in seiner Heimatregion nicht mehr tatenlos zusehen und rief die Regionalwert AG ins Leben. Die Aktiengesellschaft verpachtet kleine Höfe an Landwirte und hilft ihnen bei der Umstellung auf Biolandwirtschaft, denn nachhaltiges Wirtschaften gehört ebenfalls zu den wichtigen Zielen der AG. Die Aktionäre erhalten allenfalls zwei Prozent auf ihre Einlage, doch damit können sie gut leben, weil sie etwas für ihre Region tun. Die AG wächst kontinuierlich und betreibt mittlerweile auch eigene Läden. Eine Reportage von Miltiades Arsenopoulos.

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Studiogast der Woche: Felix Oldenburg

Zu Gast bei uns im Studio ist Felix Oldenburg, Hauptgeschäftsführer von Ashoka Deutschland, einer Pionierorganisationen im Bereich Social Entrepreneurship. Wir sprechen mit ihm über das Thema Anders Wirtschaften.

Jörg Woltmann – Berliner Unternehmer und Mäzen

Jörg Woltmann gehört zu den schillerndsten Unternehmerpersönlichkeiten in der deutschen Hauptstadt. Zu seinen Verdiensten zählt an erster Stelle die Rettung der Königlichen Porzellan Manufaktur. Darüber hinaus sorgte er für Furore, als er im Alter von 32 Jahren eine völlig neuartige Bank gründete.

Woltmann hatte Ende der 1970er Jahre die Idee, eine Bank speziell für Beamte und Angestellte aus dem Öffentlichen Dienst zu gründen. Mit seiner Allgemeinen Beamten Kasse wurde er zum Multimillionär. Als die Königliche Porzellan Manufaktur vor wenigen Jahren ins Trudeln geriet, zögerte er nicht und kaufte das Berliner Traditionsunternehmen kurzerhand auf. Mittlerweile hat er 30 Millionen Euro von seinem Privatvermögen in KPM gesteckt und das 249-jährige Unternehmen wieder auf Kurs gebracht. Geld verdient er damit noch nicht: Ihm geht es vor allem um den Erhalt des Unternehmens und seiner einzigartigen Handwerkskunst. Miltiades Arsenopoulos portraitiert den Berliner Mäzen und Unternehmer.

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