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Full episode 27.07.10 | 19:30 - 20:00 UTC

Made in Germany - Das Wirtschaftsmagazin

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Made in Germany - Das Wirtschaftsmagazin

Topic

Razzia – Kampf gegen Schwarzarbeit am Bau

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Niederlande – Deutsche Arbeitskräfte gefragt

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Studiogast der Woche: Ansgar Belke

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Erholung – Deutscher Maschinenbau im Aufwind

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Meiner-Verlag – Das Geschäft mit der Philosophie

Razzia auf der Baustelle - Alltag für die Beamten der „Finanzkontrolle Schwarzarbeit“ in Köln. Ein schwieriger, manchmal sogar ein gefährlicher Job. Die Zollbeamten sind auf der Suche nach Schwarzarbeitern und illegal Beschäftigten. Und fündig werden sie leider fast immer. MADE IN GERMANY war bei einer Kontrolle der Zollbeamten auf einer Großbaustelle nahe Köln dabei.

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Razzia – Kampf gegen Schwarzarbeit am Bau

Die „Finanzkontrolle Schwarzarbeit“ vom Kölner Zollamt hat keinen leichten Job. Mit Blaulicht und einem Trupp von Zollbeamten kontrolliert sie regelmäßig Großbaustellen. Sie sind auf der Jagd nach Schwarzarbeitern und Mindestlohn-Sündern.

Vor allem in der deutschen Baubranche ist das bitter nötig, sie gilt seit Jahren als besonders anfällig für Delikte rund ums Arbeitsrecht. Allein im vergangen Jahr wurden rund 20.000 Verfahren gegen Betriebe der Baubranche eingeleitet. Deutschlandweit arbeiten knapp 6.500 Beamte für die Finanzkontrolle Schwarzarbeit. Viel zu wenig, meinen die Ermittler vom Zoll. Sie kommen mit der Arbeit kaum hinterher und viele schwarze Schafe schlüpfen ihnen durchs Netz. Carmen Meyer ist bei einer Kontrolle dabei.

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Niederlande – Deutsche Arbeitskräfte gefragt

40.000 Arbeitsplätze sind zu besetzen - direkt hinter der Grenze zu den Niederlanden. Das Land ist nicht nur ein beliebtes Urlaubsziel, hierher könnten auch viele Deutsche zum Arbeiten fahren. 15.000 Menschen aus der Region Kleve tun das heute schon. Und es könnten noch mehr sein, doch viele Jobsuchende scheuen sich davor, eine Stelle im Ausland anzunehmen.

Der lange Arbeitsweg, Unkenntnis über die Geflogenheiten auf dem niederländischen Arbeitsmarkt und die Sprachbarriere schrecken ab. Hier helfen die sogenannten EURES-Berater. Auf Initiative der EU klären sie auf und vermitteln Jobs auf dem grenzüberschreitenden Arbeitsmarkt. Sie beraten im Umgang mit ausländischen Arbeitgebern und vermitteln zwischen den nationalen Behörden. Hagen Tober hat sich im Grenzgebiet umgesehen und deutsche Arbeitnehmer an ihrem Arbeitsplatz in den Niederlanden besucht.

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Studiogast der Woche: Ansgar Belke

Zu Gast im Studio ist Ansgar Belke vom DIW. Wir sprechen mit ihm über den Arbeitsmarkt in Europa.

Erholung – Deutscher Maschinenbau im Aufwind

Dank steigender Exportnachfrage wächst die deutsche Wirtschaft schneller als erwartet. Die deutsche Maschinenbau-Branche hatte die Krise besonders hart getroffen. Jetzt produziert sie bereits wieder auf dem Niveau von 2006. In der Region um Gosheim bei Stuttgart, wo rund 800 Unternehmen der Branche ihren Sitz haben, ist die Erholung besonders deutlich: hier wird wieder massiv investiert.

Gosheim hatte schwer unter der Krise gelitten: Rund drei Viertel der Industriebetriebe in der Region hatten Kurzarbeit angemeldet. Im Winter besuchten wir mehrere Unternehmen, deren Umsätze sich teilweise halbiert hatten. In wenigen Monaten aber hat sich Situation komplett gewandelt. Die Branche arbeitet wieder mit voller Auslastung – und hat jetzt Sorgen, von denen man vor einem Jahr nicht zu träumen wagte: Das metallverarbeitende Unternehmen Zetec, dessen Auftragseingänge sich verdoppelt haben, kämpft mit Lieferengpässen. Und der Maschinenbauer Hermle wünscht sich schnellere Genehmigungsverfahren, um seine Exporte auszubauen. Eine Reportage von Marion Hütter.

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Meiner-Verlag – Das Geschäft mit der Philosophie

Der Meiner-Verlag, ein Hamburger Familienunternehmen, hat sich ganz der Publikation abendländischer Philosophie verschrieben. Gegründet wurde das Unternehmen 1911, heute führt Manfred Meiner den Verlag in der dritten Generation. Er veröffentlicht Werke von Kant, Hegel, Spinoza – erfolgreich in der Nische.

Im Mittelpunkt der Verlagsarbeit steht die Philosophische Bibliothek – Texte von der Antike bis zur Gegenwart. Damit machte das Unternehmen zuletzt einen Umsatz von rund zwei Millionen Euro. Aber das Geld stand für Manfred Meiner nie im Mittelpunkt seiner Arbeit. Aus Liebe zum Buch übernahm er den Verlag von seinem Vater. Seine beiden Söhne arbeiten in derselben Branche, bei befreundeten Verlegern. Einer, so hofft Meiner, wird den Familienbetrieb eines Tages übernehmen. Eine Reportage von Ute Schneider.

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