Lebe, mein Kind: In der letzten Folge der Serie erhalten Célia und Helena die Ergebnisse der HIV-Tests ihrer Babys. Außerdem: Die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko ist keine Ausnahme. UND: In Weißrussland werden trockengelegte Moore renaturiert.
1979 kam es im Golf von Mexiko zum größten Erdölunfall der Geschichte. Die Mittel, um das Leck zu stopfen, versagten. Es waren weitgehend dieselben, die auch nach der Explosion der Deep Water Horizon eingesetzt wurde: die Stahlglocke, Topkill-Verfahren, Entlastungsbohrung.
Die damals verantwortliche Bohrfirma fusionierte später mit Transocean, dem Unternehmen, das heute neben BP im Brennpunkt steht. Der Grund für die Explosion der Bohrinsel war ein Versagen des sogenannten Blow out-Preventers: ein Sicherheitsventil, dass nicht funktionierte. In einem Transocean-Report von 2003 ist zu lesen: „Ausfallzeiten von Bohrinseln“ seien wegen „mangelhafter Zuverlässigkeit der blow out-Preventer üblich.“ War die jüngste Katastrophe im Golf von Mexiko vorhersehbar?
In Wien findet vom 18. – 23. Juli die Internationale Aids Konferenz (AIDS 2010) statt. Es ist das wichtigste Treffen von Wissenschaftlern, Aktivisten und Betroffenen, die sich im Kampf gegen HIV engagieren. 25.000 Teilnehmer aus aller Welt wollen das weiterhin drängende Problem wieder mehr in den Fokus rücken.
Gautam Kashyap ist 48 Jahre alt und lebt in Pune, Indien. Er leitet dort ein Restaurant und liebt es, den Gästen Essen zu servieren.
Wenn ein Moor entwässert wird, schädigt das das Klima massiv. Denn dadurch werden Treibhausgase freigesetzt, die seit Jahrtausenden in den Böden gespeichert sind. Besonders groß ist das Problem in Weißrussland: deshalb werden dort jetzt Moore renaturiert, um die Emissionen zu stoppen.