Diese Woche ist Made in Germany in Estland zu Gast. Denn Estland ist der einzige Kandidat für die Einführung des Euro 2011. Was das für die heimische Krone bedeutet, wie es das wirtschaftliche Wachstum fördern soll und wie die Einwohner Estlands darauf reagieren, sehen Sie neben anderen Themen in dieser Sendung.
Schnee und Eis drücken auf die Konjunktur. Der harte Winter kostet die Wirtschaft bis zu 2 Milliarden Euro, schätzten Experten. Besonders betroffen ist die Bauindustrie. Andere Branchen aber profitieren von der Wetterlage: Firma Gmeiner bei Nürnberg freut sich über mehr Nachfrage. Sie produziert Schneepflüge und Streuautomaten für den Winterdienst.
Olympische Spiele – das sind die wichtigsten Wettkämpfe für Athleten. Doch Olympiaden sind auch der Kampf der Marken. Wer die Sportler ausrüsten darf, der hat es geschafft, der spielt ganz oben in der Liga der Sportausrüster mit. In Deutschland sind es die Firmen Adidas, Bogner, Sioux und Ziener, die die Olympioniken für Vancouver ausrüsten.
Estland ist der einzige Euro-Kandidat für 2011. Für Estland wäre der Euro die einzige Chance gegen die Abwertung der heimischen Krone und für mehr Wachstum. Durch rigorose Maßnahmen hat die Regierung das Staatsdefizit gedrückt, um die Maastrichter Kriterien für die Euro-Einführung zu erfüllen. Es gibt aber auch Euro-Kritiker im Land.
Wir reden mit Volker Treier darüber, welche ´Chancen Estland hat, 2011 den Euro einführen zu können.
Wenn man Eberhard Sasse auf einer Party nach seiner Tätigkeit fragt, dann sagt er: Putzen und Schrauben. Sasse macht Facility Management, so der neudeutsche Ausdruck für all die Dienstleistungen rund um ein Gebäude, von Reinigung über Sicherheitsservice bis zur technischen Wartung.