Die US-Wirtschaft kommt allmählich wieder in Gang und auch der amerikanische Automarkt erholt sich langsam von der Krise der letzten Jahre. Für die deutschen Autobauer war 2011 ein Rekordjahr, auch in den USA. Doch der Konkurrenzdruck unter deutschen Automarken ist hier besonders groß. MADE IN GERMANY über den aggressiven Kampf um Marktanteile.
Themen der Sendung
Marketingkampf auf dem amerikanischen Automarkt
Für Mercedes, Audi und BMW war 2011 ein Rekordjahr. Auch in den USA sind deutsche Autobauer gut positioniert. Auf dem sich langsam erholenden amerikanischen Automarkt liefern sich deutsche Hersteller einen erbitterten Konkurrenzkampf.
Vom 9. bis 22. Januar ist es wieder einmal so weit: die Detroit Motor Show öffnet ihre Pforten. Ein entscheidender Termin für alle Autofirmen, denn der amerikanische Automarkt gilt nach wie vor als der wichtigste der Welt. Mit dabei: Mercedes und Audi. Die deutschen Marken sind in den USA bestens etabliert, verkaufen so viele Autos wie selten zuvor. Der Wettbewerb ist extrem hart und die deutschen Autobauer konkurrieren untereinander um die Gunst der Käufer. Mit aggressivem Marketing und Modellen, die exakt auf den US-Markt zugeschnitten sind, versuchen sie sich gegenseitig Marktanteile abzujagen. Eine Reportage von Max Hofmann.
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Leitwährung: Wer macht das Rennen?
Die europäische Schuldenkrise hat vieles verändert: Den Wert des Euro genauso wie sein Ansehen in der Welt. Kann der Euro jetzt noch eine Alternative zum Dollar - der bisherigen Leitwährung - sein? Denn auch der Dollar leidet unter Vertrauensverlust.
Staaten legen ihre Währungsreserven in Dollar an - Rohstoffe wie, Gold und Öl werden in Dollar gehandelt. 100 Jahre lang war US-Währung das beherrschende Zahlungsmittel der Welt. Mit der Einführung des Euro sah eine zeitlang so aus, als könne die Europäische Währung langfristig eine ernsthafte Konkurrenz zum Dollar werden. Immerhin werden inzwischen 27 Prozent der weltweiten Währungsreserven in Euro gehalten. Doch die Schuldenkrise hat das Vertrauen der Anleger erschüttert. Und seit einigen Jahren drängt sich noch ein Konkurrent ins Rampenlicht: der chinesische Yuan. Wer macht das Rennen um die Leitwährung? MADE IN GERMANY-Reporterin Kerstin Schweizer fragt nach.
Dollar, Euro oder Yuan - wer hat das Zeug zur weltweiten Leitwährung?
Über die Bedeutung des Euro als internationale Währungsreserve sprechen wir mit unserem Studiogast Jörg Rocholl von der European School of Management and Technology (ESMT).
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Mauern, was das Zeug hält: Azubis der Baubranche
Lange hatte es die Bauindustrie schwer. Stellen mussten abgebaut werden, die Zahl der Beschäftigten hat sich fast halbiert. Jetzt geht es wieder bergauf. Die Branche steht vor dem besten Umsatzergebnis seit langem. Baufirmen stellen wieder ein, suchen qualifizierte Fachkräfte. Gute Zeiten für Auszubildende. Im Bauindustriezentrum Nürnberg-Wetzendorf lernen sie Mauern, Kanäle und Straßen zu bauen.
Wir blicken den jungen Männern des zweiten Ausbildungsjahrgangs über die Schulter und fragen: wer will so einen knallharten Job eigentlich noch freiwillig machen? Doch derzeit können sich die Azubis ihre Firmen, die sie ausbilden, sogar aussuchen. Drei Wochen lang sind sie zunächst zusammen in Gästehäusern vor Ort und lernen ihr Handwerk. Denn hier auf den Probebaustellen darf man Fehlern machen - das können sie sich im Unternehmen nicht erlauben. Julia Henrichmann hat das Bauindustriezentrum besucht.
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Von Atomkraftgegnern zu Solarpionieren: Wagner & Co Solartechnik
1979 haben einige Atomkraftgegner die Solartechnikfirma Wagner & Co gegründet. Heute sind es 350 Mitarbeiter die noch immer auf das Konzept der Selbstverwaltung schwören. Der Einheitslohn ist zwar mittlerweile passé, aber alle zwei Jahre werden die Führungskräfte von allen Mitarbeitern neu gewählt. Jetzt aber mussten Stellen abgebaut werden. Ist das das Ende der Sozialromantik?
Bei Wagner & Co im hessischen Cölbe ist die Selbstverwaltung wichtiger Teil der Unternehmenskultur. Trotz 250 Mio. Umsatz im Jahr kann sich jeder als Gesellschafter bewerben. Derzeit sind 120 Mitarbeiter an ihrem Betrieb beteiligt. Die Gehaltsspreizung zwischen Putzfrau und Chef ist vergleichsweise gering, ein flexibles Arbeitszeitsystem gleicht die niedrigere Gehaltseinstufung für Höherqualifizierte aus. Die Wirtschaftsberatung Ernst&Young hat die Firma 2011 zum "Entrepreneur des Jahres" gekürt. Doch trotz der Energiewende muss die Firma nun Arbeitsplätze abbauen. Eine Reportage von Marc Dickgreber.
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