Begleitet von scharfen Sicherheitsvorkehrungen hat im Irak
das Referendum über den Entwurf der künftigen Verfassung begonnen.
Rund 15,5 Millionen Iraker sollen über den vorliegenden Entwurf
entscheiden. Aus Angst vor Anschlägen wurden die Grenzen geschlossen
und die Nutzung privater Fahrzeuge verboten. Das Innenministerium
sprach dennoch von einigen, wenn auch kleineren, Zwischenfällen.
Wenige Stunden vor Beginn der Volksabstimmung hatten Aufständische
durch Sabotageakte die Strom- und Wasserversorgung in und um Bagdad
teilweise lahmgelegt. Ähnliche Aktionen wurden aus Basra gemeldet.
Widerstand gegen den Verfassungsentwurf gibt es vor allem unter der
sunnitischen Minderheit im Irak. Die Unabhängige Wahlkommission will
die Ergebnisse in etwa drei Tagen bekannt geben.