Lange Zeit galt Kenia in Afrika als Musterschüler, dafür sorgten politische Stabilität, wirtschaftliches Wachstum und eine florierende Tourismusindustrie. Doch in den Genuss des steigenden Wohlstands kamen nur wenige: In den Slums von Nairobi oder Mombasa sowie im Hinterland mussten die Bauern und Nomaden nach wie vor um ihre Existenz kämpfen.
Spätestens seit der jüngsten Parlaments- und Präsidentschaftswahl, hat Kenia seinen Ruf als afrikanisches Vorzeigeland verspielt: Verschwundene Stimmzettel, abgewiesene Beobachter, eine Wahlbeteiligung über 100 Prozent und blutige Unruhen - die dilettantische Wahl in Kenia ist ein Rückschlag für das Land - und für die Modernisierung Afrikas.
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