Intendant verweist insbesondere auf Sprachkurse bei DW-WORLD.DE: hilfreich für Zuwanderungswillige. „Wir fördern den Dialog der Kulturen, Toleranz und Völkerverständigung auch im täglichen Umgang miteinander."
Die Fremdsprachenvolontäre aus der DW-AKADEMIE
„Die journalistischen Angebote der Deutschen Welle in rund 30 Sprachen können einen wichtigen Beitrag zur Integration von Migrantinnen und Migranten in Deutschland leisten.“ Das sagte der Intendant des deutschen Auslandsrundfunks, Erik Bettermann, in Bonn und verwies auf umfassende Informationen bei DW-WORLD.DE: von einschlägigen Beiträgen über gesellschaftliche Ereignisse und Entwicklungen in Deutschland, über deutsche Sprache und Kultur, Beispiele gelungener Integration bis hin zu Tipps für ausländische Studierende in Deutschland.
Im Internet seien auch DW-RADIO und DW-TV mit entsprechenden Beiträgen abrufbar. „Eine starke Resonanz im Ausland finden zudem die Sprachkurse der Deutschen Welle, mit denen sich Zuwanderungswillige auf ihren Aufenthalt in Deutschland vorbereiten können“, so der DW-Intendant. Sie seien unter www.dw-world.de/Deutschkurse verfügbar.
Die Deutsche Welle zeige überdies mit einer Vielzahl von Maßnahmen, „wie die Integration von Einwanderern und Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland gelingen und einen kulturellen Gewinn für ein Unternehmen bringen kann“, sagte Bettermann. Beim deutschen Auslandsrundfunk sind rund 1.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus mehr als 60 Ländern beschäftigt, unter anderem aus Afghanistan, China, Brasilien, Serbien und der Türkei. Erst im Mai haben zehn Volontärinnen und Volontäre aus Äthiopien, Iran, Russland, Tunesien und weiteren Ländern ihre 18-monatige Ausbildung begonnen.
Bettermann: „Wir fördern den Dialog der Kulturen, Toleranz und Völkerverständigung nicht nur mit unseren Programmen, sondern leben dies auch im täglichen Umgang miteinander. Das ist ein wichtiger Bestandteil unseres Unternehmensleitbildes.“
Er verwies auf die Besetzung von Führungspositionen mit Migranten. So leite ein Jordanier palästinensischer Abstammung das Arabische Programm bei DW-TV, ein seit über 20 Jahren in Deutschland lebender Iraner das Farsi-Programm von DW-RADIO. In allen Bereichen der DW nehme der Anteil von Beschäftigten mit Migrationshintergrund zu.
10. Juli 2007
109/07