Vilnius, die Hauptstadt Litauens (AP Photo/Mindaugas Kulbis)
Das Schicksal von rund 100 in Litauen lebenden Deutschen beschäftigte den Petitionsausschuss des Bundestages. Den Namen "Wolfskinder" bekamen die Deutschen, weil sie sich zwischen 1944 und 1947 in litauischen und ostpreußischen Wäldern durchschlagen mussten. Bis 2005 schickte ihnen das Bundesinnenministerium jedes Jahr Weihnachtspakete. Mit dem EU-Beitritt Litauens stoppte die Behörde dann aber die Lieferungen. Sozialhilfe könne seit 2005 nicht mehr an die früheren Flüchtlinge im Baltikum gezahlt werden, argumentiert das Ministerium für Arbeit und Soziales.
Politik direkt sprach mit den sogenannten Wolfskindern über ihre Forderungen an Deutschland.