Viele Bürger nutzen das Internet, ohne seine Fallstricke zu kennen. Einer davon sind Urheberrechte. Arglos laden die "User" Bilder von Prominenten oder auch Stadtpläne aus dem World-Wide-Web auf ihre Homepage, für die man nach deutschem Recht Geld bezahlen muss, viel Geld. Anwälte und Unternehmen machen sich diese Wissenslücke zu eigen, und überziehen die Betroffenen mit Serienbriefen und Forderungen von mehreren Tausend Euro. Die Justizministerin will nun handeln. Aber was kann sie tun? Die Anwaltskosten reduzieren - mehr wohl nicht.