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Das Kloster Mariensee bei Neustadt (Region Hannover). Es waren vor allem konfessionelle Heime, in denen die Heimkinder der Nachkriegszeit untergebracht waren.

Sie kamen gegen ihren Willen ins Heim, oft aus nichtigem Grund. Sie ertrugen die Willkür unfähiger Erzieher, wurden misshandelt, in Zellen gesperrt. Sie mussten hart arbeiten, ohne Lohn. Heute fehlt ihnen diese Zeit im Rentenverlauf. Jetzt melden sich zwangseingewiesene Heimkinder aus den fünfziger Jahren zu Wort. Sie klagen an. Etwa 3.000 Kinderheime gab es in der Nachkriegszeit, die meisten waren konfessionell. Eine halbe Million Kinder waren dort. Erst viele Jahrzehnte später konnten einige über ihre ungeheuerlichen Erlebnisse sprechen. Nächste Woche soll der Petitionsausschuss entscheiden, ob es zu diesem Thema eine Anhörung im Bundestag geben wird.

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