Am 14. April 1953 wurde das ehemalige Notaufnahmelager Berlin-Marienfelde seiner Bestimmung übergeben. Sein Bau war die Reaktion auf die massenhafte Flucht von Menschen aus der DDR.
Für Ostdeutsche gesperrt: Checkpoint Charly im Herzen des geteilten Berlins
Bis zur deutschen Wiedervereinigung 1990 wurden mehr als 1,3 Millionen Flüchtlinge aus dem ostdeutschen "Arbeiter- und Bauern-Paradies" sowie aus anderen Ländern Osteuropas aufgenommen.
Heute dient das Lager als Zentrale Aufnahmestelle des Landes Berlin für Aussiedler. Der 50. Jahrestag seiner Einweihung war nicht nur Anlaß für einen Festakt, sondern bot Berlinern und Gästen mit einem "Tag der Offenen Tür" auch Gelegenheit, Erinnerungen wachzuhalten und sich mit anderen darüber auszutauschen.
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