Stromproduzenten brauchen neue Speichertechnologien, um Strom aus Sonne und Wind rund um die Uhr liefern zu können. Ausgediente Erzbergwerke könnten sich zur Energiespeicherung nutzen lassen.
Wissenschaftler der Technischen Universität Clausthal untersuchen, ob sich ausgediente Erzbergwerke zur Energiespeicherung nutzen lassen. Denn um Strom aus Sonne und Wind rund um die Uhr liefern zu können, brauchen die Stromproduzenten neue Speichertechnologien. Unterirdische Kraftwerke sollen helfen: Mit Strom aus Wind- oder Sonnenkraft wird Wasser aus der Tiefe nach oben gepumpt. Bei Windstille oder nach Sonnenuntergang strömt es durch Fallrohre zurück in die Tiefe und treibt dabei eine Turbine an. So wird die Landschaft geschont, und die alten Bergwerke können auch in Zukunft sinnvoll genutzt werden.