Physikstudent Carsten Hentschel schreibt an der Universität Münster seine Doktorarbeit. Dabei beschäftigt er sich mit der Frage, unter welchen Bedingungen sich Proteine an Polymere, eine chemische Verbindung aus Ketten und Molekülen, anbinden. Um neue Methoden zur Messung der dafür notwendigen Proben kennenzulernen, ist er nach Peking gereist.
Carsten Hentschel an seinem Arbeitsplatz in Peking
An der Tsinghua-Universität nimmt Carsten Hentschel vier Wochen lang an einer internationalen Arbeitsgruppe teil, die aus Chemikern und Physikern besteht. Er wohnt gemeinsam mit rund 100.000 Menschen auf dem riesigen Campus. Wie er sich dort zurechtfindet und wie sich das Studentenleben in Peking von dem in Deutschland unterscheidet, erzählt er im Gespräch mit DW-WORLD.DE.
Das Gespräch ist Teil der Studi-DW-Sommer-Interview-Reihe "Studis unterwegs" – mit Studierenden aus Deutschland, die während der vorlesungsfreien Zeit im Rahmen von Kooperationsprojekten mit ausländischen Hochschulen im Ausland unterwegs sind.