UN-Zentrale in New York
Es wurde 1951 von Star-Archtekt Le Corbusier entworfen und ist auf der ganzen Welt bekannt: Das geschichtsträchtige UN-Gebäude am New Yorker East River. Hitchcock inszenierte hier Diplomaten-Thriller, Hugo Chávez bezeichnete vor der UNO einst Präsident George W. Bush als Teufel und Staatsoberhäupter machten Weltpolitik in den oft legendären UN-Vollversammlungen. Inzwischen zeigt das Gebäude Alterserscheinungen. Seit 2008 wird es deshalb für zwei Milliarden Dollar renoviert. Mehr als fünf Jahre lang müssen 5.000 UN-Mitarbeiter aus aller Welt in umliegende Büro-Gebäude ausgelagert werden.
Schwierige Erinnerungsarbeit
Vor 40 Jahren gewann ein Mann in Chile die Präsidentschaftswahlen und die Linke auf der ganzen Welt jubelte: Salvador Allende. Der Name stand für Hoffnung, für Aufbruch. Dafür, dass eine andere, eine gerechtere und sozialere Welt möglich sein könnte. Drei Jahre später putschten die Militärs unter General Pinochet und es folgte eine grausame Militärdiktatur. Nicht nur in Chile. Argentinien, Uruguay, Peru, Bolivien, bis nach Guatemala und El Salvador – in ganz Lateinamerika gingen rechte Militärdiktatoren auf grausamste Art gegen ihre linken Gegner vor. Zehntausende Menschen wurden ermordet, gefoltert oder verschwanden spurlos. Einige Länder, darunter Argentinien und Chile, haben in den letzten Jahren damit begonnen, Prozesse gegen die Ex-Diktatoren neu aufzurollen.
Verordnetes Sparen auf Kuba
Seit kurzem ist Fidel Castro wieder in der Öffentlichkeit zu sehen. Nach langer Krankheit scheint der 'Maximo Lider' nur so vor Vitalität zu strotzen. Kubas Wirtschaft dagegen kränkelt immer mehr. Die Krise ist auf der Karibikinsel zum Dauerzustand geworden. Mittlerweile ist die kubanische Regierung sogar dazu gezwungen, lieb gewonnene Subventionen zu streichen, wie etwa die für Zigaretten.
Redaktion: Thomas Kohlmann