Besucher testen auf der Gamescom neue interaktive Spiele
In der Computerspiele-Industrie kriselt es, aber die Gamescom zeigt sich davon unbeeindruckt: Die größte europäische Branchenmesse ist mit einem Ausstellerrekord gestartet. 505 Unternehmen haben sich angekündigt, knapp 50 mehr als im Vorjahr. Am Mittwoch war das Messegelände in Köln Fachbesuchern vorbehalten, ab Donnerstag ist der Branchentreff für das breite Publikum geöffnet. Arne Lichtenberg über die Perspektiven einer Milliardenbranche.
Der deutsche Verfassungsschutz beklagt, dass die Wirtschaft bei der Bekämpfung von Wirtschaftsspionage nicht genügend kooperiert. Der Geheimdienst erhalte kaum Meldungen über Industriespionage, heißt es. Und das, obwohl wissenschaftliche Untersuchungen, wie auch die Erkenntnisse des Dienstes, die Gefahren für deutsche Unternehmen belegen. Vor allem chinesische und russische Geheimdienste seien in Deutschland aktiv, berichtet der Verfassungsschutz. Matthias von Hein zu den Hintergründen.
Zum Schluss ein Blick nach Serbien. Dort will die Wirtschaft nicht so recht vorankommen. Viele Experten sagen, das läge an einer handvoll Oligarchen, die unter dem Autokraten Slobodan Milosevic ihr Vermögen gemacht hätten; und die sich auch heute noch bester politischer Beziehungen erfreuen. Mithilfe der Politik schafften sie es, sich lästige Investoren aus dem Ausland fernzuhalten - und den Wettbewerb auszuhebeln. Christoph Peerenboom stellt uns den mit Abstand reichsten Serben vor.
Moderation: Klaus Jansen
Redaktion: Rolf Wenkel