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Türkischstämmige Abiturientinnen (Foto: dpa)

Geschafft! Türkischstämmige Abiturientinnen in Berlin

Der neuste Integrationsbericht der Bundesregierung bestätigt es leider: Trotz aller Integrationspolitik der vergangenen Jahre erreichen Migrantenkinder deutlich schlechtere Schulabschlüsse als ihre Mitschüler. Über 13 Prozent verlassen die Schule sogar ohne Abschluss. Es gibt aber auch eine kleine Elite von hochqualifizierten Migranten. Die Zahl derer, die aus dem Ausland kommen und das Abitur machen, steigt langsam an. Bisher sind es rund 140.000 junge Menschen mit sogenanntem Migrationshintergrund, die an deutschen Hochschulen studieren. Das sind gerade mal acht Prozent aller Studierenden.

Doch nicht nur Schüler mit Migrationshintergrund, sondern auch Arbeiterkinder oder Kinder aus dem bäuerlich-ländlichen Umfeld können oft von ihren Familien nicht entsprechend unterstützt und gefördert werden. An den Universitäten fühlen sie sich dann überfordert, weil sie mit gewissen Umgangsformen dort nicht vertraut sind.
Seit zwei Jahren gibt es deshalb die Initiative Arbeiterkind.de, die genau solchen Schülern und Studenten helfen will. Außerdem hat sich vor drei Jahren die Stiftung der deutschen Wirtschaft mit der Deutsche Bank Stiftung und der Accenture Stiftung zusammengetan und den sogenannten "Studienkompass" ins Leben gerufen. Er soll Kinder aus einem sozial schwächeren Milieu motivieren, zu studieren. Studi-DW stellt die beiden Initiativen vor.


Außerdem in der Sendung:

• Sprachtests auf dem Prüfstand - in Leipzig haben Professoren über einheitliche Sprachtests diskutiert

• Theaterspielen heißt sprechen - Bei der internationalen Theater AG an der Bonner Uni überwinden ausländische Studierende die Scheu vor der deutschen Sprache

Redaktion und Moderation: Gaby Reucher

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