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Stimmabgabe am 27. Juni 2010 in Guineas Hauptstadt Conakry (Foto: AP)

Stimmabgabe am 27. Juni 2010 in Guineas Hauptstadt Conakry

Es waren die ersten freien Wahlen seit der Unabhängigkeit vor 52 Jahren. Im westafrikanischen Guinea haben die Menschen vor gut einer Woche über ihren neuen Präsidenten abgestimmt. 24 Kanidaten sind angetreten - nur zwei kommen in die Stichwahl. Am Freitag hat die Wahlkommission die Ergebnisse bekanntgegeben. Das Resultat war keine große Überraschung: Der Ex-Regierungschef Cellu Diallo führt mit knapp 40 Prozent, sein Kontrahent Alpha Condé hat fast 21 Prozent der Stimmen bekommen. Über den Verlauf der Wahl berichtet Alexander Graf Lambsdorff. Der FDP-Europa-Abgeordnete hat den Urnengang als EU-Wahlbeobachter in Guinea beobachtet.

Schlechte Noten für US-Nahostpolitik

Ich bin nach Kairo gekommen um einen Neuanfang in den Beziehungen zwischen den USA und den Muslimen in aller Welt zu suchen, so US-Präsident Barack Obama bei seiner viel gelobten Rede in der ägyptischen Haupstadt im Juni 2009. Gegenseitiges Interesse und gegenseitiger Respekt sollten die Grundlage dieser neuen Beziehungen sein, versprach Obama damals. Dabei appellierte er aber auch an die Achtung der Menschenrechte. Ein Jahr später kritisieren arabische Menschenrechtler in der US-Hauptstadt, diesen Worten seien keinerlei Taten gefolgt. Sie waren einer Einladung der Heinrich Böll und der Carnegie-Friedensstiftung gefolgt.

Demontage der Fußball-Zauberer

Ein ganzer Kontinent trauert: Millionen von Fußballfans sind bitter enttäuscht. Es war ein schwarzes Wochenende für den südamerikanischen Fußball bei der WM in Südafrika: Paraguay ist unglücklich gegen Spanien ausgeschieden, Brasilien hat gegen die Niederlande enttäuscht und Argentinien wurde von der deutschen Elf deklassiert.

Redaktion: Thomas Kohlmann

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