Mikrokredite helfen zum Beispiel Kleinbauern in Mosambik
Mikrokredite sind ein Instrument der Armutsbekämpfung. Diese Instrumente zur Kleinstfinanzierung können das Leben ärmerer Bevölkerungsgruppen deutlich verbessern. Endlich können sie sich ihren Traum von einer Nudelküche, einer kleinen Werkstatt oder einem Webstuhl erfüllen und dadurch wirtschaftlich unabhängiger werden.
Das ist auch in Mosambik bitter nötig, einem Land, wo jeder Zweite unter der Armutsgrenze lebt. Ein blutiger, 16 Jahre währender Bürgerkrieg hat seine Spuren hinterlassen: eine zerstörte Infrastruktur, Millionen verstreuter Landminen und eine geschädigte Fauna und Flora. Mittlerweile treibt ein einsetzender Wirtschaftsaufschwung zarte Blüten. Vor allem Mikrokredite tragen dazu bei, und besonders in den Händen von Frauen führen Kleinkredite aus der Armut.
Wie in Mosambik sind auch in der Mongolei Mikrokredite im Alltag angekommen. Seit einigen Jahren helfen sie Menschen beim Aufbau einer tragfähigen Existenz. Mit kleinen Darlehen werden Jobs geschaffen, Geschäftsideen verwirklicht und die Armut gelindert. Ungewöhnlich aber ist, dass mittlerweile auch Mikrokredite zum Schutz der Umwelt vergeben werden.
Redaktion: Thomas Latschan