Der Umbruch in Nordafrika könnte auch den Aufbruch vieler Menschen Richtung Europa zur Folge haben - so befürchten es viele in der EU. Die Innenminister suchen deshalb nach einer einheitlichen Flüchtlingspolitik. (24.02.2011)
Die EU versucht seit vielen Jahren ihr Asyl- und Einwanderungsrecht zu vereinheitlichen. 2012 soll es ein europäisches Asylverfahren geben. Für Einwanderung - legal oder illlegal - sind die Mitgliedsstaaten zuständig. (16.02.2011)
Weltbekannt wurde Rupert Neudeck, als er sogenannte Boatpeople aus Vietnam rettete. Die Nordafrikaner, die jetzt in Booten nach Europa kommen, "kann man nicht einfach zurückschicken", fordert er im DW-WORLD.DE-Interview. (19.02.2011)
Über 5000 Tunesier sind auf die italienische Insel Lampedusa geflohen. Italien und die EU wollen sie nicht aufnehmen. Über die Verantwortung Europas hat DW-WORLD.DE mit Menschenrechtsaktivist Elias Bierdel gesprochen. (18.02.2011)
Die EU-Abgeordnete Birgit Sippel fordert im Gespräch mit DW-WORLD mehr Solidarität innerhalb der EU bei der Flüchtlingsaufnahme und eine ernsthafte Hilfe für den Maghreb mit fairen Handelsbeziehungen. (15.02.2011)
Der Umbruch in Nordafrika erreicht Europa: Tausende Bootsflüchtlinge sind inzwischen in Lampedusa gelandet, Italiens Regierung bereitet schon ihre Abschiebung vor. Doch Menschenrechtler mahnen die EU zur Hilfe. (13.02.2011)
Die EU will den demokratischen Wandel in Tunesien unterstützen. Die Deutsche Welle sprach mit der Europaabgeordneten Barbara Lochbihler (Grüne) über die notwendigen Schritte und vergangene Fehler. (18.01.2011)
Insgesamt ist die Zahl der Flüchtlinge, die über den Seeweg nach Europa kommen, im ersten Halbjahr 2009 gesunken. Was dahinter steckt, erklärt UNHCR-Sprecher Stefan Telöken im Interview mit DW-WORLD.DE. (26.08.2009)
Im vergangenen Jahr war Lampedusa für fast 32.000 Bootsflüchtlinge das Tor nach Europa. Jetzt lässt die Regierung Berlusconi auf der winzigen Insel ein Abschiebezentrum bauen. Der Vorposten wird Teil der Festung Europa. (26.03.2009)
Für die Abschiebung von Flüchtlingen gelten künftig EU-weit einheitliche Standards. Das EU-Parlament verabschiedete in Straßburg eine Richtlinie, die eine Obergrenze von 18 Monaten Abschiebehaft festlegt. (18.06.2008)
Die EU-Kommission will mit Ölexporteur Libyen ein Rahmenabkommen aushandeln. Neben wirtschaftlichen Interessen will die EU den politischen Dialog fördern. Darin soll der Kampf gegen illegale Einwanderung betont werden. (27.02.2008)
Immer mehr marokkanische Jugendliche versuchen über die Meerenge von Gibraltar nach Europa zu kommen. Auf dem Weg riskieren sie ihr Leben. Doch sie wissen: Schaffen sie es bis nach Spanien, können sie meist bleiben. (09.09.2007)
Mit jedem neuen Flüchtlingsstrom aus Afrika gerät die EU unter Druck. Schnell gewährt man Hilfe zur Eindämmung des Problems. Das Geld fließt dabei nach wie vor hauptsächlich in Polizeimaßnahmen und Grenzsicherung. (22.03.2006)
Auf den Massenansturm von Flüchtlingen reagiert Spanien mit der Entsendung von Soldaten. Wie viele Experten sieht die EU-Kommission in der Abschottung jedoch keine Lösung, sondern das Problem. (30.09.2005)
Auf der Suche nach einem besseren Leben, strömen jährlich zehntausende Afrikaner nach Europa. Ihre erste Station ist dabei oft Malta. Der kleine Inselstaat ist dem Flüchtlingsstrom kaum noch gewachsen. (21.11.2007)
Die erwartete Massenflucht aus Nordafrika nach Europa sorgt in der EU für Streit zwischen den nördlichen und südlichen Mitgliedsländern. Kommen die Flüchtlinge oder nicht? Sind die Lasten gerecht verteilt? (25.02.2011)
Ein kurdischer Flüchtling versucht, mit allen Mitteln nach England zu gelangen. Als ihn der Grenzschutz in Calais festhält, fasst er den waghalsigen Plan, den Ärmelkanal zu durchschwimmen. Der Film "Welcome". (04.02.2010)
Für viele afghanische Flüchtlinge war der "Dschungel von Calais" in Frankreich ihr Zuhause. Nun hat die französische Polizei das Lager geräumt - kritisch beobachtet von Menschenrechtsorganisationen. (22.09.2009)
Wie an der nordfranzösischen Küste kampieren auch in Paris Hunderte afghanische Flüchtlinge. Für sie gibt es in Frankreich weder Heime noch Lager - und es ist keine Besserung in Sicht. Von Bettina Kaps (09.09.2009)
Wegen der Rettung von Flüchtlingen aus Afrika standen drei Cap-Anamur-Mitarbeiter in Italien vor Gericht. Der Vorwurf der Staatsanwälte: Beihilfe zur illegalen Einwanderung. Die Richter sahen dies offensichtlich anders. (07.10.2009)
Die italienische Regierung will auf der entlegenen Insel Lampedusa ein Abschiebezentrum einrichten. Dort sollen Bootsflüchtlinge aus Afrika bis zu einem halben Jahr festgehalten werden können. Das wird heftig kritisiert. (20.03.2009)
Die Zustände im überfüllten Flüchtlingslager auf der süd-italienischen Insel Lampedusa seien "katastrophal", berichteten einige EU-Abgeordnete von ihrem Besuch. Die EU will Italien nun finanziell unter die Arme greifen. (04.02.2009)
Hunderte Flüchtlinge sind aus dem Lager auf der Insel Lampedusa ausgebrochen, um gegen die neuen Abschiebeverfahren zu demonstrieren. Die Zustände in dem Camp gelten weiter als katastrophal. Schaltet sich nun die EU ein? (24.01.2009)
Wer in Deutschland Asyl sucht, hat keine guten Chancen: Jährlich erhält etwa ein Prozent der Flüchtlinge ein dauerhaftes Bleiberecht. Die anderen leben entweder mit einer Duldungserlaubnis oder illegal im Land. (20.06.2009)
Dutzende Flüchtlinge haben erneut versucht, die Grenze zur spanischen Enklave Melilla im Norden Marokkos zu überwinden. DW-WORLD sprach darüber mit dem Europa-Parlamentarier Wolfgang Kreissl-Dörfler. (23.06.2008)
Die spanische Regierung baut das teure High-Tech-Grenzüberwachungssystem SIVE aus. Es habe die Zahl der Bootsflüchtlinge stark sinken lassen, vor allem in der Meerenge von Gibraltar. Ein Blick hinter die Kulissen. (19.10.2007)
Flüchtlinge in Griechenland führen ein hartes Leben. Viele werden einfach sich selbst überlassen: ohne Schlafplatz oder Dolmetscher. Und nur sehr wenige Asylanträge werden positiv entschieden. (11.11.2009)
Die Flüchtlinge, die in Griechenland ankommen, haben schlechte Karten: Es gibt nicht genügend Unterkünfte, Asyl und Arbeit sind schwer zu bekommen und eine EU-Verordnung verbietet ihnen die Reise in ein anderes EU-Land. (04.06.2009)
Griechenland ist in den vergangenen Monaten immer wieder für seinen Umgang mit Flüchtlingen kritisiert worden. Zwei Asylsuchende sollen nun beim Warten vor der Asylbehörde von der Polizei schwer verletzt worden sein. (13.02.2009)
UNO und Europäischer Flüchtlingsrat warnen: Griechenland sei kein sicheres Pflaster für Flüchtlinge. Sie leben dort in unzumutbaren Verhältnissen. Belgien und Norwegen schicken keine Flüchtlinge mehr dorthin zurück. (18.04.2008)
Überall auf der Welt werden Menschenrechte verletzt. Der in Straßburg ansässige Europäische Gerichtshof für Menschenrechte ahndet solche Vergehen. Andere Gerichte orientieren sich an seiner Arbeit.
Als ihr Ex-Präsident Slobodan Milosevic vor dem Haager Kriegsverbrechertribunal angeklagt wurde, hofften viele Serben auf einen Beginn der Vergangenheitsbewältigung. Zehn Jahre danach ist davon wenig zu sehen.
Es wird gedroht, Fristen werden gesetzt. Hinter verschlossenen Türen wird gestritten. Die Euro-Zone und Griechenland ringen um Geld, viel Geld. Doch am Ende wird Europa zahlen, meint Bernd Riegert in seinem Kommentar.
Hunderttausende Menschen suchen ihr Glück in Europa. Die wenigsten wissen, was sie hier erwartet.
Rund 9,5 Milliarden Euro hätte das Mega-Event in Italiens Hauptstadt gekostet. Angesichts der Finanzkrise zu teuer - befand die Regierung Monti und ließ die Bewerbung beim IOC fallen. Fünf Städte bleiben im Rennen.
Chinas Führung erwägt eine größere Beteiligung am Euro-Rettungsschirm. Das erklärte jedenfalls Regierungschef Wen beim EU-China-Gipfel in Peking. Doch die Zusagen blieben vorerst im Ungefähren.
Wenige Wochen vor der Präsidentenwahl tobt in Russland ein Hacker-Krieg. Internet-Seiten regierungskritischer Medien werden lahmgelegt und E-Mail-Fächer geknackt. Auch die Hacker-Gruppe Anonymous mischt mit.
Mit einem Referendum wollen die Serben im Nordkosovo ihre Abneigung gegen die Regierung in Pristina bekräftigen - und zugleich die Verbindung mit Serbien betonen. Doch der Führung in Belgrad kommt das sehr ungelegen.
Die EU begrüßt die Sparbeschlüsse des griechischen Parlaments, verlangt aber auch ein klares Bekenntnis der Parteien zu den Reformen. Zwei Forderungen der Euro-Staaten muss das Land noch erfüllen. Viel Zeit bleibt nicht.
Europas Kulturhauptstädte liegen in diesem Jahr in Slowenien und Portugal. Wir stellen sie vor.