Psychologen haben eine Erklärung für dieses Phänomen. Sie nennen es "Cross-Race-Effekt". Gesichter, die wir selten sehen, können wir weniger gut unterscheiden. Asiaten haben ebenfalls Schwierigkeiten, Europäer auseinander zu halten. - Das behindert die intensiven Handelsbeziehungen, dachte sich Ansgar Bittermann und entwickelte ein Trainingsprogramm zur Gesichtererkennung. Mehr als 8500 Bilder und Videos von Chinesen in allen erdenklichen Gemütszuständen sollen Europäern helfen, Mimik und Stimmung des Gegenübers besser zu verstehen. Unterschiedliche Computerspiele simulieren einen Dialog. Hört der Gesprächspartner noch zu interessiert zu, oder ist er schon ungeduldig? Nach 14 Tagen soll das Training bereits Erfolge zeigen. GLOBAL 3000 hat die digitale Völkerverständigung mal unter die Lupe genommen.