Der „Vertrag über die Europäische Union“, der im niederländischen Maastricht unterzeichnet wurde, ist der größte Schritt auf dem Weg zu einer politischen Union Europas seit den Römischen Verträgen des Jahres 1957.
Am Abend dieses Tages verkündete der Sprecher der DDR-Regierung Günter Schabowski (1929) versehentlich, dass DDR-Bürger in den Westen reisen könnten und verkündete damit den Anfang vom Ende der DDR.
Mit der Einführung des Euro entsteht einer der weltweit größten Wirtschaftsräume mit einer gemeinsamen Währung: 320 Millionen Menschen haben über Nacht das gleiche Geld im Portemonnaie.
In den Morgenstunden dieses Tages fallen die ersten Schüsse. Nach deutschen Anfangserfolgen wendet sich 1941 das Blatt: Die Alliierten gewinnen die Oberhand und besiegen 1945 Deutschland.
Die von 35 Staaten unterzeichnete Schlussakte von Helsinki ist End- und Höhepunkt des KSZE-Prozesses: Es gelten die Menschenrechte und es wird politische und wirtschaftliche Zusammenarbeit in Europa verabredet.
Mit den Römischen Verträgen zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) wird die Jahrhunderte alte Feindschaft zwischen Frankreich und Deutschland beendet und die europäische Einigung begonnen.
Mit den von ihm verfassten 95 Thesen will Martin Luther eine Reform der römischen Kirche anstoßen, wird aber zum Begründer einer zweiten christlichen Religion.
Die Unterzeichnung der „Magna Carta“ räumte zunächst dem englischen Adel und später den Bürgern Englands umfassende Rechte ein. Am 15. Juni 1215 musste König „Johann Ohneland“ dem Druck der Barone nachgeben.
Der Mittlere und Nahe Osten geriet mehr und mehr unter muslimischen Einfluss. Auch in Jerusalem breitete sich der Islam aus. Papst Urban II. reagierte zornig.
In der Seeschlacht vor Salamis besiegte im Oktober 480 v. Chr. die griechische Flotte eine persische Seestreitmacht und schaffte damit die Voraussetzung für das Aufblühen Griechenlands und Europas.
Innerhalb weniger Stunden wird an diesem Tag zweimal die erste deutsche Republik ausgerufen: Zunächst von Philipp Scheidemann (SPD, 1865 – 1939) und anschließend von Karl Liebknecht (Spartakusbund, 1871 – 1919).
Mit dem Auszug der Plebejer aus der Stadt Rom 287 v. Chr. wurde ein Stück europäische Verfassungsgeschichte geschrieben: Mit der Einführung des "Plebis scitum" entstand der heutige Volksentscheid.
Mit dem Sturm auf das Winterpalais in St. Petersburg siegt die russischen Revolution – die Bolschewiken übernehmen die Macht. Mehr als 7 Jahrzehnte herrschen sie anschließend über Russland und weite Teile Osteuropas.
Das Attentat von serbischen Extremisten auf das österreichische Thronfolgerpaar löst am 28. Juni 1914 die so genannte „Julikrise“ in Europa aus. Einen Monat später beginnt der Erste Weltkrieg.
Die in der Frankfurter Paulskirche tagende Nationalversammlung scheiterte bei ihrem Versuch einen deutschen Nationalstaat im Herzen Europas zu etablieren.
Der Frankenkönig Karl wurde am Abend des 1. Weihnachtstags 800 in der Petersdom in Rom von Papst Leo III. zum römischen Kaiser gekrönt. Damit war er einer der mächtigsten Herrscher seiner Zeit.
Nach den Befreiungskriegen gegen die französische Hegemonie wird beim Wiener Kongress das Europa der Zeit vor der französischen Revolution von 1789 wieder hergestellt.
Es war ein klirrend kalter Tag, als die Heere der Brüder Ludwig „der Deutsche“ und Karl „der Kahle“ vor Straßburg erschienen. Der ostfränkische und der westfränkische König schworen an diesem Tag die Straßburger Eide.
Ein unscheinbarer Brief des preußischen Armeegeneral Ludwig York (1759 – 1830) an König Friedrich – Wilhelm III. (1779 – 1840) war der Startschuss zur Befreiung Europas von der Vorherrschaft Frankreichs.
„Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“ – dieser Revolutionsslogan erlebte am Ende des 18. Jahrhunderts einen Siegeszug, der in Europa bis heute unübersehbare Spuren hinterließ und das Gesicht des Kontinents veränderte.
Das Dekret des oströmischen Kaisers Theodosius I. hatte weitreichende Folgen: Es verband die jüdisch-christliche Wurzel des europäischen Kontinents mit der griechisch-römischen Kultur.
Die 35-bändige „Enzyklopädie des Wissens“ sollte als Werk der Aufklärung verstanden werden. Der „mündige Bürger“ solle an gesellschaftlichen Prozessen teilhaben – weder Glaube noch Unwissenheit solle das verhindern.
529 wurden alle römischen Gesetze aufgeschrieben und von den damals bedeutendsten Juristen kommentiert. Mit diesem „Codex Justinianus“ legte Kaiser Justinian I. den Grundstein der europäischen Rechtsgeschichte.
Der Jahrzehntelange Streit zwischen den Gegnern des Absolutismus und der britischen Krone war beendet. Die „Bill of Rights“ machte Wilhelm III. von Oranien zum König und stärkte die Rechte des englischen Parlaments.
Am 24. Oktober 1648 wird in Osnabrück der zweite Teil des Westfälischen Friedens unterschrieben. Seit 1618 kämpften Soldaten fast aller europäischen Mächte gegeneinander - mit Millionen Todesopfern.
Die Unterzeichnung der "Magna Carta" räumte zunächst dem englischen Adel und später den Bürgern Englands umfassende Rechte ein. Am 15. Juni 1215 musste König "Johann Ohneland" dem Druck der Barone nachgeben.
Mit den von ihm verfassten 95 Thesen will Martin Luther eine Reform der römischen Kirche anstoßen, wird aber zum Begründer einer zweiten christlichen Konfession.
Unvorstellbare Realität im 21. Jahrhundert: Alle drei Sekunden stirbt ein Mensch an Hunger.
UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat angekündigt, dass Valerie Amos nach Damaskus reisen soll. Die Britin ist Nothilfe-Beauftragte der Vereinten Nationen und will sich vor Ort ein Bild der Lage machen.
Kurz vor einer Serie wichtiger Vorwahlen haben sich die Präsidentschaftsbewerber der US-Republikaner einen verbalen Schlagabtausch im Fernsehen geliefert. Im Rampenlicht standen die Favoriten Romney und Santorum.
Schwedens Kronprinzessin Victoria ist Mutter geworden. Die 34-jährige Thronfolgerin brachte am frühen Morgen ein Mädchen zur Welt. Ehemann Prinz Daniel informierte die Presse am Karolinska-Krankenhaus in Stockholm.
Erstmals seit dem Tod von Machthaber Kim Jong Il führt Nordkorea mit den USA wieder direkte Gespräche über sein Atomprogramm. Unterhändler beider Seiten kamen in der nordkoreanischen Botschaft in Peking zusammen.
Festival-Atmosphäre vor der Wahl des russischen Präsidenten: Rund 130.000 Anhänger Putins haben sich in Moskau versammelt. Unter dem Motto "Schützt das Land" wollen sie die Kandidatur des 59-Jährigen unterstützen.
Der arabische Frühling hat das Ende vieler Diktaturen eingeleitet. Aber wie geht es weiter?
Auf der Suche nach einem besseren Leben kommen tausende Menschen nach Europa. Doch was erwartet sie?