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Das Funkhaus der Deutschen Welle in Bonn

Standorte

Aus Bonn und Berlin

Die Zentrale der DW liegt in der Bundesstadt Bonn. Deutsche Post und Vereinte Nationen sind die größten Nachbarn. In Berlin ist die DW in der Voltastraße und am Schiffbauerdamm präsent.

Der deutsche Auslandssender hat seinen Sitz seit 2003 im ehemaligen Regierungsviertel direkt am Rhein. Hier arbeiten rund tausend festangestellte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 30 Sprachenredaktionen erstellen hier Angebote für Nutzer in aller Welt – insbesondere bestücken sie das umfangreiche Internetangebot mit multimedial aufbereiteten Informationen. Die DW Akademie koordiniert von hier ihre weltweite Medienentwicklungszusammenarbeit.

Weiterer Standort ist seit 1992 die Voltastraße in Berlin, wo noch einmal mehrere Hundert Beschäftigte vor allem Fernsehen machen. Hier, im Stadtteil Wedding, sind Redaktionen, Studios und Technik untergebracht, ebenso wie ein Teil der Verwaltung und der DW Akademie.

Hinzu kommen die rund 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hauptstadtstudios. Seit Ende 2000 berichten sie aus dem Haus der Bundespressekonferenz am Schiffbauerdamm – hoch oben mit Blick auf Reichstag und Kanzleramt, nah dran am politischen Berlin. Sie liefern ihre Beiträge und Interviews allen Redaktionen zu – in Bonn und Berlin.

Im Zuge von multimedialer Ausrichtung und entsprechenden strukturellen Anpassungen arbeiten Redaktionen und Abteilungen mehr und mehr unabhängig vom Standort zusammen. Das journalistische Angebot entsteht medienübergreifend.

Deutsche Welle und Deutsche Einheit

Vorgesehen war der Bau in Bonn einst für die Abgeordneten des Deutschen Bundestags. Mit der Deutschen Einheit vom Oktober 1990 kam alles anders: Es folgte die Entscheidung, den Sitz von Parlament und Regierung in die neue und alte Hauptstadt Berlin zu verlegen.

Der vom Kölner Architekturbüro Professor Schürmann entworfene Bau in der heutigen Bundesstadt Bonn wurde fertiggestellt, musste nun jedoch für einen Sender neu konzipiert werden. Denn die DW brauchte ein neues Funkhaus, nachdem in Köln Asbestfunde eine langfristige Nutzung der bisherigen Zentrale unmöglich gemacht hatten.
Ein Rheinhochwasser, das Schäden am sogenannten Schürmann-Bau nach sich zog, verzögerte das Projekt zwar erheblich. Doch im Juni 2000 wurde in Bonn Richtfest gefeiert. Im Juni 2002 wurde es mit einer symbolischen Schlüsselübergabe an den Intendanten Erik Bettermann zur künftigen Nutzung übergeben – und zum 50. Geburtstag des deutschen Auslandssenders, im Juni 2003, konnten die Beschäftigten einziehen

Gigantische Schüsseln auf dem Dach

Das DW-Funkhaus an der Voltastraße wurde 1996 fertiggestellt – ein Werk des Berliner Architekten Josef Paul Kleihues. Das deutsche Auslandsfernsehen startete 1992 zunächst in Räumen eines benachbarten Gebäudes. Dort waren seit 1988 die Mitarbeiter von RIAS-TV untergebracht, das später im deutschen Auslandsfernsehen aufging.
Die DW sendet in Berlin aus der Mitte eines historischen Industriekomplexes, dessen gewerbliche Nutzung ins 19. Jahrhundert zurückreicht. Heute dominiert hier Hochtechnologie. Neben den neuen Gebäuden von Siemens-Nixdorf und weiteren Neubauten, etwa der Berliner Bankgesellschaft AG, haben viele kleinere Unternehmen als Nachbarn der DW im „Berliner Innovations- und Gründungszentrum“ (BIG) ihren Sitz.
Das elfstöckige, in Stahlbeton-Skelettbauweise errichtete DW-Gebäude wird von mehreren beeindruckenden Satellitenschüsseln auf seinem Dach gekrönt. Die größte weist einen Durchmesser von sieben Metern auf.

Kontakt:

Deutsche Welle
Kurt-Schumacher-Straße 3
53113 Bonn
T. +49.228.429-0
info@dw.de

Deutsche Welle
Voltastraße 6
13355 Berlin
T. +49.30.4646-0
info@dw.de



Deutsche Welle
Hauptstadtstudio
Haus der Bundespressekonferenz
Schiffbauerdamm 40
10117 Berlin
Tel. +49.30.4646-6850

dw.de

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