1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Kultur

50 Jahre deutsche Mitgliedschaft in der UNESCO

Im Berliner Schloss Bellevue wurde die 50-jährige Mitgliedschaft der Bundesrepublik feierlich begangen und an die Aufgaben der Organisation erinnert.

 

Ein halbes Jahrhundert ist es her, dass die Bundesrepublik in die UNESCO aufgenommen wurde. Deutschland ist zweitgrößter Beitragszahler und in der Sonderorganisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur besonders engagiert. 690 Kultur- und Naturstätten in 122 Ländern gehören mittlerweile zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die Organisation hat viel erreicht, doch muss sie auch immer wieder Rückschläge einstecken - jüngstes Beispiel die Sprengung der Buddha-Statuen durch die afghanischen Taliban. Im Berliner Schloss Bellevue wurde die 50-jährige Mitgliedschaft der Bundesrepublik feierlich begangen und an die Aufgaben der Organisation erinnert.

Bundespräsident Johannes Rau hat in seiner Festrede den barbarischen Akt der Zerstörung der Buddha-Felsskulpturen scharf kritisiert und würdigte die UNESCO (United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization) als "die Weltinstanz zur Wahrung unseres gemeinsamen kulturellen Erbes". Kulturschätze wie die im afghanischen Bamiyan-Tal könnten daher auch keine alleinige Angelegenheit des jeweiligen Staates sein. Der Generaldirektor der UNESCO, der Japaner Koichiro Matsura, schickte eine Grußbotschaft nach Berlin und betonte darin, dass die UNESCO "undenkbar ohne Deutschland" wäre.

Ausgehend von den erschütternden Erfahrungen des Zweiten Weltkrieges definierte sich der Auftrag der 1945 gegründeten UNESCO, die internationale Zusammenarbeit in Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation zu fördern und einen Beitrag zu leisten zur Erhaltung des Friedens und der Sicherheit in der Welt.

WWW-Links