Die französischsprachige Wallonie in Belgien gehörte zu den ersten Regionen Europas, die im 19. Jahrhundert industrialisiert wurden. Noch heute zeugen im westbelgischen Strépy riesige Schiffshebewerke von diesen Zeiten. (26.10.2007)
Spätestens seit der Verfilmung des Kultmusicals "The Sound of Music" gehört es zu den bekanntesten Kulturexporten Österreichs: Das Jodeln. Doch Hand aufs Herz: Wer hat schon einmal etwas vom Dudeln gehört? (19.10.2007)
Es ist nur eine kurze Bootsfahrt vom Festland nach Gola, einer Insel direkt vor der Küste von County Donegal in Irland. 30 Jahre war die Insel unbewohnt, doch einige Anwohner haben die Insel wiederentdeckt. (12.10.2007)
Der Nationalpark Hohe Tatra im Osten der Slowakei wird das ganze Jahr über von abenteuerlustigen Besuchern besucht. Auf Grund der unwegsamen Berge sind die meisten Hütten allerdings auf Sherpa-Teams angewiesen. (05.10.2007)
Das Fürstentum Andorra auf einer Karte zu finden, ist die erste Herausforderung für den interessierten Besucher. Andorra ist nur etwa zweieinhalbmal so groß wie beispielsweise die Hauptstadt der USA, Washington DC. (28.09.2007)
Die französische Stadt Nizza ist vor allem als die Hauptstadt der Côte d’Azur bekannt. Ihr angenehmes Klima und die schöne Landschaft zogen gegen Ende des 19. Jahrhunderts die Engländer in Scharen an. (21.09.2007)
In den 50er-Jahren hat das kommunistische Regime im Prager Stadtviertel Zizkov Anti-Atom-Bunker bauen lassen. Heute nutzen junge Leute diese riesigen unterirdischen Anlagen als Treffpunkt für Feiern und mehr. (14.09.2007)
Istanbul war in ihrer langen Geschichte sowohl Zentrum des Christentums als auch des Islam. Auch heute noch können Besucher eine Mischung beider Religionen erleben - bei den Aufführungen der "tanzenden Derwische". (31.08.2007)
Das muntere Viertel Vesterbro ist eines von 15 Stadtbezirken Kopenhagens. Das einst ländliche Gebiet hinter dem Bahnhof hat sich im Laufe der Jahrhunderte stark verändert: vom Einwanderer- zum Szeneviertel. Ein Rundgang. (07.09.2007)
Beim Namen "Lipizzaner" denken viele automatisch an Wien: Dort werden die Pferde bis heute gemäß einer jahrhundertealten Reitkunst trainiert. Ihren Namen verdanken die Pferde aber dem kleinen Dorf Lipica in Slowenien. (24.08.2007)
Vor 25 Jahren luden ein paar schwedische Swingtänzer einen Lehrer aus New York ein, um ein paar neue Schritte zu lernen. Aus praktischen Gründen wurde der Workshop ins Örtchen Herräng verlegt. Heute eine Tanz-Kultstätte. (17.08.2007)
Das Dorf Galicnik ist eigentlich ausgestorben. Alle Bewohner bis auf eine ältere Dame sind abgewandert. Doch jedes Jahr im Juli kehren die ehemaligen Bürger zurück, um im Dorf ihrer Vorfahren groß Hochzeit zu feiern. (09.08.2007)
Griechenland erlebt derzeit eine Art Wiederauferstehung des Polytheismus, des antiken Vielgötterglaubens; mit Aufsehen erregenden Zeremonien in alten Tempeln, mit denen antiken Göttern von Apollo bis Zeus gehuldigt wird. (03.08.2007)
Cappuccino, Espresso, Latte Macchiato: leckere Kaffeegetränke haben italienische Namen. Eine italienische Stadt ist besonders stolz auf ihre Kaffeetradition: Triest. Dort liegt der führende Kaffeehafen des Mittelmeeres. (27.07.2007)
Jedes Jahr im Juli gibt es ein ganz besonderes Sportereignis in Finnland: Die Weltmeisterschaften im Sumpftretball! (20.07.2007)
Bergiges Gelände, tiefe Schluchten und kein Telefon zur Hand? Wie verständigt man sich über lange Strecken, wenn selbst laute Rufe verhallen? Durch Pfeifen zum Beispiel! (13.07.2007)
Gulasch, Weißwein, günstige Preise – dafür ist der ungarische Plattensee bekannt. Doch die Schönheit des Sees ist durch Umweltverschmutzung und Touristenströme gefährdet. 600 Frauen machen sich für ihren Balaton stark. (06.07.2007)
Konvertierung oder Exil"– vor diese Wahl stellte im 1492, das katholische Königspaar die Juden in Spanien. Jüdische Traditionen überlebten im portugiesischen Belmonte." (29.06.2007)
Sie haben große Ohren und lange dünne Beine. Elfen - nur ganz selten bekommt sie jemand zu sehen. Und trotzdem, die Isländer glauben an ihre Elfen. Vielleicht hat es etwas mit den rauen Naturbedingungen der Insel zu tun. (22.06.2007)
In unserer Reportage nehmen wir Sie mit auf die Insel: Dramatische Klippen, üppige Blumenwiesen - und kein einziges Auto in Sicht. Das ist die Kanalinsel Sark, fünf Kilometer lang und nur zwei einhalb Kilometer breit. (15.06.2007)
Einige Philosophen sagen, die Grenzen unserer Sprache sind die Grenze unserer Welt. Wenn das stimmt, ist die Welt der Livisch-Sprecher in Lettland sehr eng. (07.06.2007)
Das Kloster Moldvitsa in Rumänien (01.06.2007)
Im ehemaligen Jugoslawien greift Jugo-Nostalgie um sich und auch die Sehnsucht nach Diktator Tito. Gelegenheit für eine Fahrt mit seinem alten Privatzug. (25.05.2007)
In den nächsten Wochen stellen wir in unserer neuen Serie "Terra Incognita" kulturelle Besonderheiten aus ganz Europa vor – also etwas, das nicht unbedingt im Reiseführer steht. Teil 1: Der Maibaum! (18.05.2007)
Vor 20 Jahren wurde ERASMUS gegründet. Heute beteiligen sich 31 Länder an dem Studenten-Austauschprogramm. (11.05.2007)
Über die Hälfte der polnischen Gemeinden haben bereits die Möglichkeit genutzt, EU-Gelder für die Modernisierung zu beantragen. (04.05.2007)
Meeresschutzparks sollen helfen, Europas Fischbestände zu schützen. Ein Beispiel aus Portugal. (28.04.2007)
Im neuen EU-Mitgliedsland Bulgarien gibt es viel Armut. Vor allem Kinder sind die Leidtragenden. Mangelernährt und verwahrlost kommen viele in Kinderheime. (20.04.2007)
Gehört Russland zu Europa? Zum Teil sagen die Geografen – definitiv nein sagen viele Europapolitiker. Dabei wird der Austausch zwischen Russen und EU-Bürgern immer intensiver. (13.04.2007)
Ob in Verona, Moskau oder Paris - wo immer der bulgarische Plovdiver Knabenchor bei Festivals auftritt, immer räumt er erste Preise ab. (07.04.2007)
Die Spaltung der Mittelmeerinsel Zypern in griechischen und türkischen Teil ist jetzt mehr als 30 Jahre her – die davon betroffenen Menschen leiden darunter bis heute. Noch immer werden 2000 Zyprer vermisst. (30.03.2007)
Lange war ein geeintes Europa eine Vision, Krieg bestimmte die Realität. Heute ist das Vergangenheit, dank der Energie und der Ideen einiger hartnäckiger Politiker, den Gründungsvätern der EU. (22.03.2007)
Die Brüsseler Bürokratie möchte sich den Bürgern annähern. Schon vor über einem Jahr hat es EU-Industriekommissar Günter Verheugen verkündet: Er werde seine 350 Beamten zum Praktikum in Unternehmen schicken, (16.03.2007)
Düstere Gemäuer, eine spartanisch eingerichtete Zelle und strenge Regeln– so stellen sich viele Menschen das Leben im Kloster vor. Doch hinter den Mauern des Steyler Missionsklosters in St. Augustin steht die Zeit nicht still.
In unserer Reportage geht es diesmal um Strom aus der Sonne. Der lässt sich auf zwei Arten gewinnen: Entweder mit Solarzellen, die Strom direkt aus Sonnenlicht erzeugen. Oder mit solarthermischen Kraftwerken. (02.03.2007)
In Frankreich verlassen jedes Jahr rund 70000 Jugendliche ohne Abschluss die Schule, vor allem in den so genannten sozialen Brennpunkten. Viele von ihnen geraten auf die schiefe Bahn und leben am Rande der Gesellschaft. (23.02.2007)
In unserer Reportage geht es heute um das Thema Leben mit dem Klimawandel. Für die Niederländer heißt das: Leben mit mehr Wasser. Denn wenn der Meeresspiegel steigt, wirkt sich das für sie in Europa am stärksten aus. (16.02.2007)
In der Europäischen Union gibt es über 30 dezentrale Agenturen, wovon die ersten bereits in den 70er Jahren gegründet wurden. Eine davon: Die Europäische Umweltagentur in Kopenhagen. (09.02.2007)
Spanien galt lange Zeit als Auswanderungsland. Von der Kolonialzeit bis ins 20. Jahrhundert hinein verließen Hunderttausende ihre Heimat. Inzwischen ist das anders, Spanien ist selbst Ziel vieler Migranten. DW-Reporterin Petra Lambeck stellt uns ein kleines Stück Afrika mitten in Madrid vor. (02.02.2007)
Die Aussöhnung nach einer konfliktreichen Vergangenheit und der gemeinsame Blick in die Zukunft prägen dieses Dokument, das die Beziehungen zwischen Deutschland und Tschechien bis heute mitgestaltet. Gerald Schubert von Radio Prag hat junge Leute dazu befragt. (26.01.2007)
In unserer Reportage stellen wir Ihnen ein kleines Volk vor, das am nördlichsten Zipfel Europas lebt: Sie heißen "Samen" und leben 300 Kilometer oberhalb des Polarkreises. Jítka Mladková von Radio Prag hat sie besucht. (19.01.2007)
Piratenfischer sind in Europas Gewässern auf Beutezug. Sie halten sich weder an Quoten noch an Gesetze. DW-Reporterin Jutta Wasserrab hat einen solchen Piratenfischer im portugiesischen Heimathafen Aveiro getroffen. (12.01.2007)
Lange wurde den Niederländern attestiert, überzeugte Europäer zu sein. Doch der EU-Begeisterung ist inzwischen einer EU-Skepsis gewichen und die früheren Mustereuropäer haben sich hinter ihre Deiche zurückgezogen. (09.01.2007)
Zehn Jahre danach - Karl Hoffmann erinnert an das wohl schwerste Schiffsunglück mit Flüchtlingen im Mittelmeer seit Ende des Zweiten Weltkriegs. (29.12.2006)
In unserer Reportage nehmen wir Sie heute mit in den Alentejo, in den Süden Portugals. Im Sommer gleicht die Region einer Wüste - oft regnet es mehrere Jahre lang viel zu wenig und die Felder der Bauern vertrocknen. (22.12.2006)
Würden Sie sich in ein kleines, klappriges Boot setzen und mit ihm Hunderte, ja Tausende Kilometer über den Ozean fahren? Wahrscheinlich nicht, außer Sie sind lebensmüde. (15.12.2006)
In unserem Portrait stellen wir Ihnen heute ein musikalisches Chamäleon vor: den schwedischen Jazzer Nils Landgren. Sybille Neveling von Radio Schweden hat Landgren bei den Proben mit der Big Band des Norddeutschen Rundfunks getroffen. (08.12.2006)
Gedenkfeier auf der Danziger "Westerplatte". EU-Kommission verlangt von Europa, mehr Flüchtlinge aufzunehmen. Die Türkei und Armenien wollen diplomatische Beziehungen aufnehmen. Sulina in Rumänien: Wie es sich am östlichsten Punkt der Europäischen Union heute lebt.
Scharfe Kritik am Krisenmanagement bei den Waldbränden in Griechenland. Der Bundestag berät über die neuen Begleitgesetze zum Lissabon-Vertrag. Schottische Regionalregierung verteidigt die Freilassung des Lockerbie-Attentäters. Schweden lehnt es ab, sich bei Israel für einen Zeitungsartikel zu entschuldigen. „Interkulturelles Gärtnern“: Ein Projekt in Berlin.
In Berlin kämpft im Moment die Weltelite der Leichtathletik bei den Weltmeisterschaften um Medaillen. Und vorneweg immer ein Mann: Usain Bolt aus Jamaika – der von seinen Landsleuten auch "der Blitz" genannt wird.