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Der französische Präsident Nicolas Sarkozy will in seinem Land eine Finanztransaktionssteuer einführen. Wie er in einem Fernseh-Interview sagte, soll sie im kommenden August in Kraft treten. Der Steuersatz solle bei 0,1 Prozent liegen. Frankreich ist damit das erste Land in der Euro-Zone, das eine Steuer auf Finanztransaktionen plant. Sarkozy hatte zuletzt erklärt, dass er die Maßnahme nofalls im Alleingang durchsetzen will, in der Hoffnung, dass andere Euro-Länder seinem Beispiel folgen. Zugleich kündigte der Staatschef eine Anhebung der Mehrwertsteuer von 19,6 auf 21,2 Prozent und Milliarden-Entlastungen für Arbeitgeber an. Ziel sei es, Frankreich wettbewerbsfähiger zu machen, so Sarkozy.